Bauarbeiten in Achim

Erweiterungen an allen Ecken und Enden

Die Liste der Bauprojekte, die die Stadt Achim zur Erweiterung ihrer Schule und Kitas vorantreiben muss, ist lang. Diese Projekte haben daher oberste Priorität und an einigen Stellen ist das bereits zu sehen.
03.05.2019, 15:56
Lesedauer: 2 Min
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Erweiterungen an allen Ecken und Enden
Von Elina Hoepken
Erweiterungen an allen Ecken und Enden

Noch steht auf dem Gelände hinter dem Gebäude der Liesel-Anspacher-Schule nur ein Bauzaun.

Björn Hake

Noch ist auf dem Gelände hinter dem Gebäude der Liesel-Anspacher-Schule bis auf einen Bauzaun nicht allzu viel davon zu sehen, dass dort ab dem Schuljahr 2020/2021 ein zweigeschossiger Neubau stehen wird, in dem bis zu 360 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden können. Aber, das Projekt wird derzeit von der Verwaltung nach eigenen Angaben mit Hochdruck vorangetrieben. Nachdem es zu Beginn des Jahres zunächst, wie berichtet, Probleme mit dem Brandschutz und dem offenen Raumkonzept für den Neubau gegeben hatte und dieses entsprechend angepasst werden musste, wurde im März nun endlich der Bauantrag für den ersten Bauabschnitt beim Landkreis Verden eingereicht.

Parallel wurde die Gestaltung der Außen- und Entwässerungsanlagen vorangetrieben. Notwendig werden vor Baubeginn allerdings noch einige Baumfällungen. Ein Ersatzpflanzplan unter der Vorgabe, alle gefällten Bäume auf dem Schulgelände mindestens eins zu eins zu ersetzen, befindet sich laut Verwaltung in Arbeit.

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Arbeiten in Uesen haben begonnen

Deutlich weiter ist die Stadt bereits bei einem anderen ihrer Hochbauprojekte: dem Kita-Neubau auf dem Grundstück an der Heinrich-Laakmann-Straße in Uesen. Dort haben die Bauarbeiten nämlich bereits begonnen. Die Erdarbeiten sind schon abgeschlossen und auch die Grundleitungen wurden eingebaut. „Die Inbetriebnahme des Gebäudes ist für das Kindergartenjahr 2020/2021 geplant“, heißt es von der Stadt. Im August 2021 soll dann auch der Neubau einer Kindertagesstätte auf der ehemaligen Erweiterungsfläche des Friedhofs Baden fertig sein. Dort laufen derzeit noch die Planungsarbeiten.

Ob dieser Fertigstellungstermin tatsächlich eingehalten werden kann, hängt allerdings stark vom Verlauf der Planungs- und Bauausschreibung ab. Denn durch die überhitzte Baukonjunktur und dadurch fehlende Personalkapazitäten bei den Unternehmen könnte sich der Zeitplan noch verzögern. „Die Gebäudeplanung orientiert sich an dem Neubau der Kindertagesstätte Am Achimer Stadtwald und dem Neubau der Kindertagesstätte an der Halleschen Straße“, teilt die Verwaltung in einer Vorlage mit. „Ziel ist es, von hier möglichst viele Vorgaben zu übernehmen, um so die Planungs- und Bauzeit auf ein Minimum zu reduzieren.“

Und nicht nur in Uesen und Baden, sondern auch in Bierden ist geplant, zusätzliche Kitaplätze zu schaffen. Geschehen soll dies mit zwei zusätzlichen Gruppen im vorhandenen Kita-Gebäude am Steinweg auf dem Grundstück der Grundschule Bierden. „Derzeit werden die Räume noch als Hort genutzt. Als Übergangslösung sollen die Horträume in Modulbauweise auf dem Schulhof neu aufgestellt werden“, schreibt die Verwaltung.

Nur eine Übergangslösung

Die Übergangslösung solle allerdings spätestens mit dem Jahr der Fertigstellung eines Ganztagsschulgebäudes, ebenfalls auf dem Grundstück der Grundschule, enden. Erste Planungen dafür sollen 2023 beginnen. „Die bisherigen Grundideen müssen im Laufe des Jahres aber noch mit den Nutzern vor Ort diskutiert und gegebenenfalls angepasst werden“, kündigt die Verwaltung an.

Bereits im Sommer dieses Jahres wird sich das Erscheinungsbild auf dem Gelände der Astrid-Lindgren-Schule verändern – zumindest vorübergehend. Zur Überbrückung der Zeit, bis der benötigte Erweiterungsbau fertig wird, müssen dort nämlich Mobilbauklassen errichtet werden. Die Kosten für die Miete dieser Mobilräume belaufen sich für zwei Jahre auf rund 50 000 Euro. „Der Bauantrag für den Erweiterungsbau ist in Arbeit und soll bis Jahresmitte 2019 beim Landkreis Verden eingereicht werden“, kündigt die Verwaltung an.

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