Stadtfest Achim

Festival-Flair in der Innenstadt

Der Countdown läuft: Am Ende dieser Woche startet das Achimer Stadtfest. Die Vorbereitungen dazu befinden sich in den letzten Zügen und die Erwartungshaltung der meisten Achimer ist groß.
12.06.2018, 16:29
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Festival-Flair in der Innenstadt
Von Elina Hoepken

Die Erwartungshaltung der Achimer an ihr diesjähriges Stadtfest ist hoch. Sehr hoch. Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres erwarten viele eine ebenso erfolgreiche Veranstaltung in diesem Jahr. Dem Organisatoren-Team rund um die Achimer Unternehmergemeinschaft (Uga) und Solight macht das jedoch offenbar nichts aus. "Natürlich sind die Erwartungen hoch, aber ein bisschen Aufregung gehört ja auch mit dazu", sagt Ingo Freitag von der Uga.

Angst, die Erwartungen nicht zu erfüllen, hat er nicht. Im Gegenteil. "Im vergangenen Jahr war es so, dass alle dem einen Highlight – dem Auftritt von Torfrock – entgegengefiebert haben", erinnert er sich. "In diesem Jahr folgt auf der Bühne jedoch ein Highlight dem nächsten." So steht am Freitag, 15. Juni, ab 22 Uhr Pohlmann auf der Bühne, am Sonnabend, 16. Juni, spielt um 19.30 Uhr Lenna aus Stuhr und um 22 Uhr dann "Illegal 2001". Am Sonntag, 17. Juni, tritt die Funk-und-Soul-Coverband "Caliber 38 Reloaded" ab 11 Uhr auf. "Unser Ziel war es in diesem Jahr, für drei Tage ein Festival-Flair in die Achimer Innenstadt zu bringen", sagt Ulrik Borcherdt, einer der Geschäftsführer Solight.

Mangelnde Nachfrage war nicht das Problem

Und so ist das Bühnenprogramm für die drei Tage prall gefüllt. So voll, dass nicht einmal mehr Platz war für die Sängerin Rike Mey. Sie tourt durch die Straßen Europas und covert und interpretiert unter anderem Songs von Coldplay, Bosse und Matt Corby. "Sie hatte angefragt, ob sie auch beim Stadtfest spielen kann", sagt Borcherdt. Da das Bühnenprogramm zu dieser Zeit allerdings schon feststand, habe man sich kurzerhand entschlossen, sie in der Fußgängerzone spielen zu lassen. "Am Sonntagnachmittag wird sie nun als Überraschungsgast in der Obernstraße ihre Musik präsentieren", kündigt Borcherdt an.

Und nicht nur bei den musikalischen Programmpunkten, auch bei den sonstigen Ständen war mangelnde Nachfrage in diesem Jahr nicht das Problem. "Vom Amtsgericht aus sind die komplette Obernstraße lang alle Plätze belegt", sagt Borcherdt. "Und wenn es der Platz hergegeben hätte, hätten wir das Ganze auch noch problemlos ausweiten können."

Insgesamt 35 Verpflegungsstände wird es an den drei Tage geben, hinzu kommen noch Fahrgeschäfte und verschiedene andere Stände. Wie etwa der des Lions Clubs Verden, der wieder eine Spielzeug-Tombola organisiert hat. Mit dem Erlös werden gezielt Projekte für oder mit Kindern und Jugendlichen gefördert. In diesem Jahr sollen die Kita Achimer Schlaumäuse sowie der Kinder-Bolzplatz Morsum und der Kinder-Sommertraum Klaipeda unterstützt werden.

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Auch der Präventionsrat der Stadt wird in Zusammenarbeit mit der Polizei am Freitag von 18 bis 22 Uhr einen Stand mit alkoholfreien Cocktails auf dem Stadtfest anbieten. Um insbesondere den Jugendlichen aufzuzeigen, dass das Stadtfest auch ohne Alkohol Spaß macht, startet der Präventionsrat die Aktion „Sei schlau – nicht blau!“ Inspiriert vom Präventionsrat der Stadt Verden. Dabei richtet sich die Aktion an Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren, die auf dem Stadtfest erste Erfahrungen mit Alkohol machen könnten oder für die Alkohol bei solchen Festen bereits dazu gehört.

Anmelden können sich die Jugendlichen zwischen 18 und 20 Uhr beim Stand des Präventionsrates auf Höhe der Kreissparkasse gegenüber vom Rathaus in der Obernstraße. Die Teilnehmer bekommen einen Button mit der Aufschrift „Sei schlau – nicht blau!“ und erklären sich damit bereit, für zwei Stunden auf dem Stadtfest auf Alkohol zu verzichten. Nach Ablauf der Zeit wird am Stand des Präventionsrates dann mithilfe des Alkomaten der Polizei getestet, ob auf Alkohol verzichtet wurde. Bei 0,0 Promille gibt es als Prämie einen Fahrchip.

Parallel zum Stadtfest ein Flohmarkt

Auch wenn das Organisatoren-Team im vergangenen Jahr schon vieles richtig gemacht hat, will man bei der zweiten Auflage noch an einigen Stellschrauben drehen. "Wir haben aus dem letzten Jahr ja auch gelernt und werden versuchen, das Ganze noch ein bisschen runder zu machen", kündigt Borcherdt an. So wolle man beispielsweise durch ein neues Pfand-System und das Verbot von Einweg-Bechern den Müll erheblich reduzieren.

Am Donnerstag sollen nun die Aufbauarbeiten für das Stadtfest beginnen. Bereits am Mittwochnachmittag starten die Betreiber der großen Fahrgeschäfte nach dem Abbau des Wochenmarktes mit ihren Vorbereitungen. "Als Organisatoren-Team stecken wir jetzt in den letzten Zügen", sagt Borcherdt. Die Aufregung wird damit aber vermutlich nicht weniger werden.

Parallel zum Achimer Stadtfest soll es am Wochenende, 16. und 17. Juni, auch wieder einen Flohmarkt auf der Herbergstraße und auf dem Alten Markt geben. Wie Juana Wetzel vom Kleinen Flohmarktladen mitgeteilt hat, können Privatanbieter am Sonnabend von 9 bis mindestens 15 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 17 Uhr ihren Trödel anbieten. Pro Standmeter sind drei Euro zu zahlen, Anmeldungen nimmt Wetzel noch direkt in ihrem Geschäft, Herbergstraße 6, entgegen oder unter der Telefonnummer 01 74 / 7 74 53 96.

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