Fußball-Oberliga

Für den TB Uphusen wird es Zeit zu punkten

Fabrizio Muzzicato will gegen den TuS Bersenbrück unbedingt gewinnen. Verliert das Team erneut, könnten beim TB Uphusen durchaus ungemütlichere Zeiten anbrechen.
27.09.2019, 15:04
Lesedauer: 1 Min
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Für den TB Uphusen wird es Zeit zu punkten
Von Florian Cordes
Für den TB Uphusen wird es Zeit zu punkten

Frithjof Rathjen soll am Sonntag für Uphusen spielen.

Björn Hake

Der TB Uphusen könnte es sich ganz einfach machen. „Natürlich können wir warten, bis wir auf einfache Gegner treffen, um wieder zu gewinnen“, sagt Trainer Fabrizio Muzzicato. Doch dieser Fall werde nicht eintreffen. Denn laut des Coaches des Fußball-Oberligisten gebe es diese einfachen Gegner, die locker besiegt werden, im niedersächsischen Oberhaus einfach nicht. Und daher werde es auch im kommenden Heimspiel nicht einfach für seinen TBU, wenn der TuS Bersenbrück (Anpfiff: Sonntag um 15 Uhr) auf dem Sportplatz am Arenkamp gastiert. Allerdings weiß Fabrizio Muzzicato auch, dass sein Team allmählich wieder punkten muss: „Es wird ganz einfach Zeit.“

Sollte der TBU erneut nicht gewinnen – der bislang letzte Sieg wurde am 25. August gegen BW Tündern eingefahren –, könnte er in die Abstiegszone rutschen. Dementsprechend könnten ungemütlichere Tage anstehen. „Wenn ich das Gefühl bekommen sollte, dass es nicht nach vorne gehen kann, hätte ich kein Problem, mich mit Florian Warmer (Sportlicher Leiter des TBU, Anm. d. Red.) zusammenzusetzen“, sagt der Coach. „Die Ansprüche sind im Umfeld gestiegen. Es gibt sicherlich bei so manchem den Wunsch, dass der TB Uphusen mal nach oben in der Tabelle rutscht. Und natürlich ist dann auch der Trainer dafür verantwortlich, wenn das nicht gelingt.“ Dass es beim TBU nicht rund läuft, hänge auch damit zusammen, dass mit Kerem Sahan, Sebastian Kmiec und Dennis Janssen drei Spieler gegangen sind, die wichtig waren und mit denen man fest geplant habe, sagt Muzzicato: „Der Umbruch ist doch größer gewesen, als er im Sommer vorgesehen war. Unsere Neuzugänge sind gute Spieler. Fakt ist aber: Wir haben zu wenig Punkte.“

Doch noch will Muzzicato keine Trainerdiskussion aufkommen lassen. Vielmehr soll die Negativserie gegen Bersenbrück ein Ende nehmen. „Allerdings ist der Gegner ein ganz schönes Kaliber. Bersenbrück befindet sich im Aufwind. Daher spricht die Tendenz eher gegen uns. Aber wir haben eine Mannschaft, die in der Lage ist, gegen diesen Gegner zu gewinnen“, sagt Muzzicato, der sich zudem darüber freut, dass Frithjof Rathjen gegen den TuS zur Verfügung steht: „Er wird der Mannschaft auf jeden Fall helfen.“

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