Ottersberger Kunstpreis Gewinner wird am Freitag, den 13., präsentiert

Wer folgt auf Tim Reinecke als Gewinner oder Gewinnerin des Ottersberger Kunstpreises 2015? Diese Frage soll am Freitag, 13. November, beantwortet werden.
05.11.2015, 00:00
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Gewinner wird am Freitag, den 13., präsentiert
Von Lars Köppler

Wer folgt auf Tim Reinecke als Gewinner oder Gewinnerin des Ottersberger Kunstpreises 2015? Diese Frage soll am Freitag, 13. November, beantwortet werden.

Wer folgt auf Tim Reinecke als Gewinner oder Gewinnerin des Ottersberger Kunstpreises 2015? Dieses Geheimnis soll am Freitag, 13. November, bei der für den Kunstpreis traditionellen Ausstellungseröffnung in den Räumen des Kunstvereins Fischerhude in Buthmanns Hof, Im Krummen Ort 2, gelüftet werden. Aus 87 eingereichten Bewerbungen hat die Jury 19 Positionen ausgewählt, die bei der Kunstschau um den Hauptpreis buhlen.

Der Ottersberger Kunstpreis wird in diesem Jahr zum fünften Mal vom Flecken Ottersberg vergeben. Es ist ein Preis für alle Sparten der zeitgenössischen Kunst. Er soll Kunstschaffende aus der Region unterstützen und ihnen Gelegenheit geben, ihr künstlerisches Potenzial unter Beweis zu stellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. So müssen die Teilnehmer in der Metropolregion Bremen-Oldenburg oder im Landkreis Rotenburg wohnen oder dort geboren sein. Außerdem waren diesmal Studierende der Hochschulen ab dem vierten Semester zur Bewerbung zugelassen.

Tim Reinecke wird seinen mit 2000 Euro dotierten Titel, den er vor zwei Jahren mit seiner Skulptur „Whiplash“ – einer abstrakten Arbeit aus Klebeband und Lack auf Sicherheitsglas – nicht verteidigen können. Auch die bisherigen Gewinner Marion Samel (2006), Paulina Cortes und Katja Blum als Doppelsiegerinnen 2008 sowie Jürgen Bodo Scholz (2010) stehen in diesem Jahr nicht auf der Liste der Kunstpreis-Anwärter, der oder die im kommenden Jahr obendrein eine Einzelausstellung erhält. Zu den Nominierten zählt etwa Sultan Acar. Die 40-jährige Malerin hat an der Ottersberger Hochschule studiert und arbeitet vorwiegend mit Öl auf Leinwand. Als Anregung und Ausgangspunkt ihrer Bilder dienen ihr Fotoaufnahmen, die sie wie Skizzen oder Vorzeichnungen einsetzt.

19 Künstler dürfen noch hoffen

Michael Rippl ist derweil ein Fotograf, der gegenständliche und abstrakte Bilder kreiert. Ebenfalls Chancen auf den Kunstpreis rechnet sich die Künstlerin Maria Mathieu aus. Aber auch die Kunstschaffenden Anna Bart, Björn Behrens (Fotografie), Johann Büsen (Digitale Malerei), Ulrike Brockmann (Malerei), Nicola Dormagen (Bildhauerei), Christian Holtmann (Malerei), Christiane Gruber (Experimentelle Malerei), Emese Kazár (Malerei), Yu Linhan (Ölmalerei), Kerstin H. Müller (Freie Bildende Kunst), Mario Müller, Edeltraut Rath (Kunstmalerei), André Sassenroth, Michael Schmid, Franziska von den Driesch (Fotografie) und Daniel Wrede (Objekte und Wandarbeiten) hoffen als Nominierte auf die Gunst der Jury, die sich aus mehreren Kunstkennern bildet.

Die Ausstellung in Buthmanns Hof wird um 19.30 Uhr eröffnet. Die Werke können fortan – bis zum 29. November – zu den Öffnungszeitungen dienstags bis sonnabends von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr betrachtet werden. Am Sonntag, 22. November, bietet Petra Hempel vom Kunstverein zudem ab 14.30 Uhr eine öffentliche Führung durch die Kunstschau an.

Die Einführung zu den Kunstwerken wird Joachim Kreibohm, Chefredakteur des artist Kunstmagazin, halten. Die Übergabe des Ottersberger Kunstpreises 2015 nimmt Gemeindebürgermeister Horst Hofmann vor.

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