Kosten von rund 800 000 Euro

Achimer Hallenbad bekommt ein neues Dach

Im September beginnen die Arbeiten für das neue Dach des Achimer Hallenbades. Die Arbeiten sollen rund 800 000 Euro kosten und werden parallel zum Betrieb durchgeführt.
12.08.2020, 15:47
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Achimer Hallenbad bekommt ein neues Dach
Von Elina Hoepken
Achimer Hallenbad bekommt ein neues Dach

Das Gerüst ist bereits am Hallenbad angebracht worden. Die Arbeiten für das neue Dach sollen allerdings erst im September beginnen – parallel zu Badebetrieb.

Jonas Kako

Geplant waren die Sanierungsarbeiten schon seit einigen Jahren, ab September dieses Jahres werden sie nun auch umgesetzt. Dann bekommt das Hallenbad in Achim endlich ein neues Dach. Das dafür notwendige Gerüst steht mittlerweile bereits. „Die bisherige Flachdachkonstruktion wird größtenteils in eine Satteldachkonstruktion umgebaut, um so einen langfristigen und sicheren Gebäudebetrieb zu gewährleisten“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilungsvorlage der Achimer Verwaltung, die auch in der Sitzung des Ausschusses für Sport und Kultur am 8. September auf der Tagesordnung steht. Lediglich im Bereich der Umkleidekabinen sei eine solche Konstruktion baulich nicht möglich. „Hier wird mit einer sogenannten Gefälledämmung und neuer Bitumenbahnabdichtung gearbeitet.“

Ein positiver Nebeneffekt der Sanierungsmaßnahme ist laut Verwaltung zudem eine weitere Verbesserung der energetischen Gebäudebilanz. Für Ende dieses Jahres ist die Fertigstellung vorgesehen. Allerdings könne es, wie bei allen Bauvorhaben, witterungsbedingt zu Zeitverzögerungen kommen. Die Stadt rechnet derzeit mit Kosten von 800 000 Euro für das neue Dach. Der Landkreis Verden beteiligt sich mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent an diesen Kosten. Die Bauarbeiten werden nach jetzigen Planungen parallel zum Hallenbadbetrieb durchgeführt.

Aktuell ist das Hallenbad noch geschlossen. Geplant ist laut Verwaltung eine Wiederaufnahme des dortigen öffentlichen Badebetriebes ab dem 14. September. Fest steht allerdings bereits, dass mit dem Ende der Freibadsaison die Einhaltung der Regelungen aus dem Hygienekonzept – wie zum Beispiel die maximale Anzahl von gleichzeitig anwesenden Personen – deutlich komplexer wird.

„Im Rahmen einer Risikoabwägung und Beurteilung wurde entschieden, den Gruppenbetrieb vom öffentlichen Badebetrieb zu trennen“, teilt die Achimer Verwaltung mit. Mit dieser Entscheidung müssen auch einige grundsätzlichen Entscheidungen aus dem Bäderkonzept, wie beispielsweise die einprägsamen Öffnungszeiten, vorübergehend aufgegeben werden. „Allen bisherigen Nutzergruppen im Hallenbad können entsprechende Vertragsangebote unterbreitet werden“ heißt es von der Verwaltung. Über Details zu den Anpassungen soll im Rahmen der kommenden Ausschusssitzung am 8. September informiert werden.

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