Handball-Landesklasse Daniel Hoppe wirft SG Achim/Baden III zum Derbysieg

Spannung pur herrschte in der Begegnung zwischen der SG Achim/Baden III und dem TSV Daverden II. Nach dem Schlusspfiff durfte die SG einen knappen Heimsieg bejubeln.
27.09.2021, 12:30
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Daniel Hoppe wirft SG Achim/Baden III zum Derbysieg
Von Florian Cordes

"Dieses Spiel hatte den Namen Derby verdient. Denn es war spannend bis zum Abpfiff." Zu diesem Urteil kam Tim Borm, Rückraumspieler der SG Achim/Baden III, nachdem er mit seinem Team in der Handball-Landesklasse auf den TSV Daverden II getroffen war. Die Stimmung war nach dem Spiel bei der SG besser. Denn die Gastgeber setzten sich in der spannenden Begegnung knapp mit 31:30 (13:15) durch. Während die Daverdener ihr erstes Saisonspiel verloren, feierten die Achimer in ihrem zweiten Spiel bereits den zweiten Sieg.

Feiern durften die Gastgeber auch deshalb, weil Daniel Hoppe einen sehr guten Tag erwischt hatte. Er erzielte gegen den Lokalrivalen aus Daverden insgesamt neun Tore. Darunter war auch der Siegtreffer zum 31:30, den Hoppe 15 Sekunden vor dem Abpfiff markierte. Borm sprach davon, dass sein Team das glücklichere Ende für sich hatte. Denn phasenweise befand sich die Drittvertretung der SG bereits auf der Verliererstraße. So führten die von Gerd Meyer gecoachten Daverdener Mitte der zweiten Halbzeit mit vier Toren – 21:17.

Die Gastgeber kämpften sich aber zurück. Die SG Achim/Baden III legte eine erfolgreiche Aufholjagd hin, sodass das Spiel bis zum Abpfiff spannend blieb. "Mit unserer auf 5:1 umgestellten Abwehr haben wir die zwei Punkte zu Hause behalten", sagte Tim Borm. Er lobte aber auch den Gegner. Der TSV Daverden II habe zur Pause verdient geführt. "Dank Daniel Hoppe lagen wir nicht höher zurück", hob Borm einen Spieler hervor, der das letzte Tor eines wahren Derbys markierte.

Gerd Meyer sagte, dass die Niederlage unter dem Strich ärgerlich sei. "Ich denke, beide Seiten hätten auch mit einem Punkt gut leben können. Aber Achim/Baden hatte nun einmal den letzten Wurf und hat getroffen." Insgesamt sei er mit der Leistung seiner Sieben jedoch nicht unzufrieden. Meyer: "Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit eine Phase, in der wir ein paar Würfe liegen lassen." Damit habe sein Team der SG den Weg zur Aufholjagd freigemacht.

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