Handball-Oberliga Männer

Magere Ausbeute für die SG Achim/Baden

Mit sechs Toren lag die SG Achim/Baden in ihrem Auswärtsspiel gegen den SV Beckdorf bereits zurück. Die Gäste fanden wieder in die Spur, verließen das Feld nach einer Aufholjagd aber trotzdem als Verlierer.
26.09.2021, 14:27
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Magere Ausbeute für die SG Achim/Baden
Von Florian Cordes

Mit 21 erzielten Toren ist es in der heutigen Zeit schwierig, ein Handballspiel zu gewinnen. Das bekam die SG Achim/Baden in ihrem ersten Auswärtsspiel der neuen Saison zu spüren. Beim SV Beckdorf unterlag der Oberligist am Sonnabend mit 21:24 (9:14). Nach dem Auftaktsieg aus der Vorwoche gegen den HC Bremen musste sich das Team von SG-Coach Tobias Naumann gleich im zweiten Saisonspiel erstmals geschlagen geben.

„Diesen Wettkampf haben wir im Angriff verloren“, stellte Naumann nüchtern fest. „Bei technischen Fehlern und Fehlwürfen hatten wir eine sehr hohe Quote. Der Torhüter des Gegners hat uns da doch den Schneid abgekauft. Denn wir hatten unsere Chancen, nutzen diese aber nicht.“ Aus diesem Grund sei seine Sieben recht schnell in Rückstand geraten. „Und diesem sind wir dann hinterhergelaufen“, bedauerte Tobias Naumann. In der 26. Spielminute lagen die Gäste mit sechs Treffern hinten. Während der SG lediglich sieben Tore geglückt waren, kam Beckdorf auf 13 Tore. Mit einem Fünf-Tore-Vorsprung für den SVB wurden die Seiten gewechselt.

In der Kabine hat Naumann seine Sieben noch einmal eingeschworen: „Wir haben uns gesagt, dass wir Tor um Tor aufholen wollen. Denn wir hatten schon das Gefühl, dass für uns was geht. Und das Gefühl sollte uns dann auch nicht täuschen.“ Die SG Achim/Baden pirschte sich in der Tat immer näher heran. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war die Aufholjagd beendet: SG-Rückraumspieler Marvin Pfeiffer traf zum 18:18.

Sechs Minuten später lag Beckdorf zwar wieder mit zwei Toren vorne (21:19), aber die Gäste kamen erneut zum Ausgleich. Danach trafen die Gastgeber noch dreimal, die SG hingegen nicht mehr. „Nach dem Ausgleich ist es uns leider nicht gelungen, in Führung zu gehen. In der Schlussphase war sicher auch nicht alles blendend. Positiv erwähnen muss man aber, dass die Jungs Charakter bewiesen haben. Und wir haben eine gute Deckungsarbeit gezeigt. Am Ende fehlten vielleicht auch ein bisschen die nötigen Körner“, sagte Naumann.

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