Novembermarkt an der Freien Rudolf-Steiner-Schule am 22. November / 80 Aussteller bieten ihre Waren an

Herbstliches Treiben auf der Burg

Spielzeug, Raumschmuck und Töpferwaren: Ausschließlich handgefertigte Artikel werden auf dem Ottersberger Novembermarkt feilgeboten. Über die Grenzen des Fleckens hinaus ist der Markt mittlerweile bekannt, der auf eine Elterninitiative zurückgeht.
13.11.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Elisabeth Hintze
Herbstliches Treiben auf der Burg

Die Aussteller des Novembermarktes verteilen sich in und um die Freie Rudolf-Steiner-Schule. Wie im vergangenen Jahr, erwarten die Organisatoren auch diesmal wieder zahlreiche Besucher aus der Region.

David Rosengart (rsg)

Spielzeug, Raumschmuck und Töpferwaren: Ausschließlich handgefertigte Artikel werden auf dem Ottersberger Novembermarkt feilgeboten. Über die Grenzen des Fleckens hinaus ist der Markt mittlerweile bekannt, der auf eine Elterninitiative zurückgeht.

Die Vorbereitungen für den traditionellen Novembermarkt laufen auf Hochtouren, in der kommenden Woche ist es wieder soweit: Am Sonnabend, 22. November, lädt die Freie Rudolf-Steiner-Schule in Ottersberg zu dem seit vielen Jahren bestehenden Markttag ein. Um 10 Uhr eröffnet Bürgermeister Horst Hofmann zusammen mit dem Christophorus-Bläserensemble das Fest rund um die Burg.

Die Besucher erwartet auch in diesem Jahr wieder eine große Auswahl an Ausstellern, erzählt Renate Beirle. Sie ist gemeinsam mit der Elterninitiative Novembermarkt Am Amtshof – seit September eingetragener Verein – eine der Organisatorinnen des Marktes. Die rund 80 Aussteller kommen zum Teil aus dem Umland, aber auch interne Verkaufsstände von verschiedenen kreativen Arbeitsgruppen finden sich auf dem Markt.

Der Novembermarkt geht bis in die 70er Jahre zurück. „Früher war es schwierig, Waldorf-Spielzeug zu finden“, erzählt Beirle, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zuständig ist. Dieses Spielzeug zeichne sich dadurch aus, dass es komplett aus Naturmaterialien hergestellt werde. Aus diesem Grund hätten sich damals Eltern zusammengefunden, die selbstständig das Spielzeug herstellten und verkauften: Der Novembermarkt war geboren.

Über die Grenzen hinaus bekannt

Heute sei der Markt über die Grenzen Ottersbergs hinaus bekannt, Besucher aus dem Umland kommen, um sich mit den verkauften Waren einzudecken. Die Vielfalt ist groß: vorwiegend Spielzeug, aber auch Filzsachen, Gehäkeltes, Schmuck, Kleider und Holzartikel werden angeboten. Die Stände verteilen sich auf dem weitläufigen Gelände des denkmalgeschützten Amtshofes. „Genau das macht unseren Markt so besonders“, findet Beirle. „Die Tatsache, dass er auf einer Burg stattfindet.“ Die Burg des Erzbischofs Giselbert aus dem 13. Jahrhundert gebe dem Basar eine besondere Atmosphäre. Herbstlich soll dieser sein, ganz bewusst wolle man sich von den weihnachtlichen Märkten abheben.

Neben den Marktständen sorgen eine Reihe kleinerer Konzerte für den musikalischen Rahmen. Die Christophorus-Bläser wechseln sich ab mit der Bläserklasse des Zevener Gymnasiums und der Rhythmusgruppe des Ottersberger Gymnasiums. Auch der Unterstufenchor der Waldorfschule und der Ottersberger OpenEarChor werden ihre Lieder zu Gehör bringen. Zusätzlich führt die Ottersberger Puppenbühne in diesem Jahr „Das tapfere Schneiderlein“ auf. Den Abschluss bildet das gemeinsame Abendlieder-Singen.

Auch der Ottersberger Ortspfleger Heinz Kahrs hat wieder sein Kommen zugesagt: Er bietet ab 14 Uhr einen kostenlosen Obstbaum- und-Sträucher-Schnittkurs an. Treffpunkt ist um 14 Uhr bei den jungen Obstbäumen am Lehrer-Parkplatz. Heinz Kahrs wird Fragen beantworten und einige alte Sorten verkaufen. Der Novembermarkt endet dann gegen 18 Uhr.

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