Nach Oberleitungsschaden: ICE muss Nothalt in Rotenburg einlegen

Nach einem Schaden an einer Oberleitung zwischen Rotenburg und Verden musste ein ICE am Mittwochabend mehrere Stunden in Rotenburg halten. Der Schaden an der Leitung soll bis Donnerstagmorgen behoben sein.
25.07.2018, 20:36 Uhr
Lesedauer: 1 Min
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Auf seiner Fahrt von Kiel nach Karlsruhe musste der ICE 1171 am Mittwochabend eine ungewollte, längere Pause einlegen. Nach einem Unwetter kam der Zug zwischen Rotenburg und Verden vor einem umgestürzten Baum zum Stehen - der Baum beschädigte auch die Oberleitung. Dadurch wurde auch die Stromzufuhr des Zuges gekappt, der mit einer Diesellok zurück in den Bahnhof Rotenburg geschleppt werden musste. Da durch den Stromausfall auch die Klimaanlage nicht mehr funktionierte, kümmerten sich Bahnmitarbeiter und der Einsatzkräfte um die 450 gestrandeten Fahrgäste, von denen keiner verletzt wurde. Nachdem der Zug wieder hochgefahren wurde, setzte er seine Fahrt über Bremen und Hannover mit rund 200 Minuten Verspätung fort.

Die Strecke zwischen Rotenburg und Verden ist gegenwärtig noch gesperrt. Die Reparaturarbeiten an der Oberleitung sollen noch bis zum Donnerstagmorgen dauern. Falls die Strecke am Morgen noch nicht freigegeben ist, wird laut einem Bahnsprecher ein Schienenersatzverkehr zwischen Rotenburg und Verden eingerichtet.

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