Juniorenfußball In die zweite Saison mit einem neuen Trainer

Für den JFV Verden/Brunsbrock beginnt an diesem Wochenende die neue Saison in der Niedersachsenliga. Das Sagen an der Linie hat bei dem Team jetzt Justin Perschon.
16.08.2019, 09:09
Lesedauer: 2 Min
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Von Florian Kastens

Verden/Brunsbrock. Sie stehen in der Fußball-Niedersachsenliga vor ihrer zweiten und wohl erneut schwierigen Saison: die U19-Junioren des JFV Verden/Brunsbrock. Nach dem Abschied von Trainer Antonino Sansone, den es ins Nachwuchsleistungszentrum von Hannover 96 gezogen hat, wurde mit Justin Perschon einem jungen Übungsleiter die Verantwortung übertragen. Dabei erhält der 20-jährige fachkundige Unterstützung durch den erfahrenen Andreas „Toto“ Müller. „So ist auch der Kontakt zum JFV entstanden. Toto hat mich vor einigen Monaten wegen einer Spielverlegung angerufen. Er wusste nicht, dass ich gar nicht mehr als Trainer des JFV Rotenburg tätig bin“, berichtet Perschon von den ersten Berührungspunkten mit seinem neuen Verein. Es folgten weitere Gespräche, in denen schnell klar wurde, dass Perschon und Müller ähnliche Vorstellungen vom Fußball teilen. „Wir haben sofort einen guten Draht zueinander entwickelt und waren uns dann einig, dass wir es zusammen angehen wollen“, sagt Perschon, der zuletzt einige Jahre erfolgreich den 2001er-Jahrgang des JFV Rotenburg in der Bezirksliga trainierte.

Fortan heißt es für ihn also Niedersachsen- statt Bezirksliga. Der großen Herausforderung ist sich Justin Perschon bewusst: „Im letzten Jahr hat es zum Klassenerhalt gereicht, da kein Team aus der Regionalliga abgestiegen ist. Um mehr kann es auch in dieser Spielzeit nicht gehen. Wir spielen vom ersten Spieltag an um den Ligaverbleib. Wichtig wird es sein, die Jungs möglichst schnell an das deutlich höhere Niveau zu gewöhnen.“ Tatsächlich weisen nur wenige Spieler schon Erfahrungen aus der Niedersachsenliga auf, da nahezu der komplette Kader altersbedingt in den Herrenbereich wechselte. So setzt sich das neue Team quasi zur Hälfte aus Spielern der letztjährigen U18-Mannschaft zusammen, für die Toto Müller an der Seitenlinie stand. Die andere Hälfte bilden externe Neuzugänge. „Wir arbeiten also gerade intensiv daran, die Jungs zusammenzubringen. Alle zeigen sich extrem lernwillig. Ich bin überzeugt davon, dass wir über Teamgeist, Wille und Einstellung vieles erreichen können. Es wird aber auch darum gehen, mit Rückschlägen umzugehen und bei Niederlagen nicht den Glauben zu verlieren“, nennt der Trainer wichtige Grundlagen für die anstehenden Monate.

Mit den zurückliegenden Wochen ist das Trainerteam zufrieden. Zwar fehlten rein von den Ergebnissen her echte Erfolgserlebnisse, „aber wir haben darauf bei Gegnern wie Hannover 96 oder Preußen Münster bewusst keine Rücksicht genommen. Uns war es wichtig, dass die Jungs unsere Vorgaben umsetzen und wir Dinge testen können“, verdeutlicht Justin Perschon. Auf ein klares Spielsystem ist die Mannschaft noch nicht festgelegt. Eine wichtige Achse scheint sich aber bereits zu bilden: So stehen Torhüter Ole Brüns und Defensivspieler Mattes Thölke als Basis eines sicheren Gerüsts. In der Offensive zeigen Neuzugang Cem Din sowie Luca Bormann und Juri Hestermann gute Ansätze. „Sie alle haben sich die Qualitäten, ihre Mitspieler mitzuziehen. Am Ende brauchen wir aber jeden Einzelnen, um unser Ziel vom Klassenerhalt zu erreichen“, sagt Justin Perschon.

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