Bürgerbus in Langwedel Initiative schiebt Projekt weiter an

Auch im Flecken Langwedel könnte bald ein Bürgerbus durch die Ortschaften tingeln. Eine Initiative hat nun bei einem ersten Treffen die weiteren Schritte besprochen.
26.06.2017, 15:16
Lesedauer: 1 Min
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Von Wolfgang Hustedt

Langwedel. Damit der geplante Bürgerbus im Flecken Langwedel ins Rollen kommt, hatte Bernd Michallik, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, die Ortsbürgermeister zu einem Gespräch eingeladen und von Bijanka Müller (Haberloh), Silke Brünn (Daverden), Andreas Noltemeyer (Völkersen) und Irmtraud Kutscher (Etelsen) wurde diese auch angenommen. Zum Sprecher der Bürgerbus-Initiative ist Wolfgang Ewert bestimmt worden. Dieser hatte schon erste Informationen des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) und dem Zweckverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) für diese Sitzung zusammengetragen.

„Wir wollen interessierte Bürger mit ins Boot holen“, sagte Wolfgang Ewert. Im ersten Sondierungsgespräch waren die interessierten Bürger bereits von Herfried Meyer, dem Vorsitzenden des Bürgerbusvereins Achim, darüber informiert worden, welche Schritte erforderlich sind, um auch in Langwedel ein Bürgerbus-Projekt ins Leben zu rufen. Doch ist das Achimer Modell auf Langwedel übertragbar? Zunächst soll nun geklärt werden, was mit dieser Initiative erreicht werden soll. Weitere Informationsveranstaltungen direkt vor Ort, unter anderem mit dem Bürgerbus in Kirchlinteln, sollen stattfinden. Doch zunächst ist der Ist-Zustand der Personenbeförderung im Flecken Langwedel zu ermitteln. Welche Verkehrsmittel gibt es neben dem Bahnangebot in Etelsen und Langwedel und dem 740er Bus zwischen Bremen und Verden? Wie sieht die Mitfahrmöglichkeit in den Schulbussen aus und wie wird sie genutzt? „Jede Ortschaft soll berücksichtigt werden“, ist die einhellige Meinung der Initiatoren. Über die bessere Nutzung der Einkaufsmöglichkeiten, der ärztlichen Versorgung und der Gemeindeverwaltung soll der Besuch von kulturellen Veranstaltungen mit dem Bürgerbus ebenso ermöglicht werden, wie die Nutzung des Burgbads. „Langwedel ist zu den Mittel- und Oberzentren gut angeschlossen, jedoch fehlen gute innerörtliche Verkehrsanbindungen“, hieß es bei dem Treffen.

Ein nächstes Treffen ist für Donnerstag, 10. August, ab 19 Uhr in Klenkes Gasthaus vorgesehen. Wolfgang Ewert hofft, dass dann auch die Ortschaft Holtebüttel vertreten ist, aber auch die Kernortschaft Langwedel.

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