Fußball-Kreisliga

Kappmeier coacht wieder den TB Uphusen II

Der TB Uphusen II hat einen neuen, alten Trainer. Erst in der laufenden Saison hatte Mirko Kappmeier zusammen mit Ingo Reich das Handtuch geworfen. Nun ist Kappmeier zurück und präsentiert zudem drei Zugänge.
29.01.2020, 14:37
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Kappmeier coacht wieder den TB Uphusen II
Von Patrick Hilmes

Nach zehn Spielen in der laufenden Saison der Fußball-Kreisliga Verden hatte das Trainerduo Mirko Kappmeier/Ingo Reich beim TB Uphusen II das Handtuch geschmissen. Nun folgte für einen von beiden die Rolle rückwärts. Mirko Kappmeier übernimmt erneut die Oberliga-Reserve und verkündet zudem drei Zugänge. Doch wieso diese Kehrtwende? Zum einen hat der Verein schlicht keinen anderen gefunden, wie Kappmeier und Spartenleiter Ingo Paul bestätigten. „Zudem hat wohl die Mannschaft gesagt, man solle mich doch nochmals fragen“, erzählt Kappmeier. Nach einem kurzen Telefonat schaute der Ex- und zugleich Neu-Coach sich das Training an, führte ein paar Gespräche und gab dann seine Zusage. „Wir sind sehr froh und sehr dankbar, dass Mirko das erst mal bis zum Sommer macht. Er kennt die Mannschaft, das macht am meisten Sinn“, betont Paul. Doch zunächst galt es zwischen Kappmeier und Mannschaft ein klärendes Gespräch zu führen, immerhin hatte der Trainer nicht grundlos das Handtuch geworfen. „Ingo Reich und ich und dann auch Stephan Hotzan hatten die mangelnde Disziplin angesprochen. Ich habe mich mit dem Team ausgesprochen und klar gesagt, dass es nur mit Disziplin geht. Ich glaube, das ist angekommen“, erzählt Kappmeier.

Erste Indizien sprechen dafür: Kappmeier startete nun mit 16 Mann beim Training in die Vorbereitung. „Das war zu Beginn der Saison ganz anders.“ Mit von der Partie waren nun drei A-Jugendliche, da sich die U19 der JSG Bierden/Uphusen aufgelöst hat (wir berichteten), sowie drei weitere externe Zugänge. Mit Serhat Yüksel und Kadir Akan schlossen sich zwei Mittelfeldspieler dem TBU II an und mit Rocat Undav darf Kappmeier einen weiteren Stürmer in seinem Team begrüßen. Angesichts der geklärten Verhältnisse und der ersten positiven Eindrücke ist der Coach „guter Dinge“, den Tabellenvorletzten noch vor dem Abstieg in die 1. Kreisklasse zu retten.

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