Gaststätte des Kulturhauses wird vergrößert / Der Clubraum erhält eine neue Dämmung Kasch in Achim vor dem Umbau

Viel geplant haben die Verantwortlichen des Kulturhauses Alter Schützenhof (Kasch) für die Sommerpause. Denn ein Umbau soll das 23 Jahre alte Gebäude auffrischen. Besonders die Gaststätte steht dabei im Fokus. Am 1. Juli geht es los.
04.06.2013, 05:00
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Von Stephen Kraut

Viel geplant haben die Verantwortlichen des Kulturhauses Alter Schützenhof (Kasch) für die Sommerpause. Denn ein Umbau soll das 23 Jahre alte Gebäude auffrischen. Besonders die Gaststätte steht dabei im Fokus. Am 1. Juli geht es los.

Achim. 23 Jahre alt ist das Kasch im vergangenen April geworden. Trotz einiger Renovierungsarbeiten über die Jahre hinweg, hat sich an der Gaststätte im Kulturhaus Alter Schützenhof nicht viel verändert. Das soll sich nun im Juli ändern.

"Wir wollen Gaststätte und Kulturhaus enger verzahnen", erläutert Silke Thomas vom Leitungsteam die Pläne der Verantwortlichen. Dazu soll die Gaststätte einen gläsernen Vorraum bekommen und damit einhergehend auch einen verbreiterten Durchgang. "Sechs Glaselemente sollen den Bereich abgrenzen, vier davon werden zu öffnen sein", kündigt Silke Thomas an. So entstehen zwei große Durchgänge zur Gaststätte. "Wir können die Wand aus statischen Gründen nicht ganz entfernen, aber den Durchgang doch merklich vergrößern." Lediglich eine Säule werde die beiden Öffnungen dann noch voneinander trennen. Durch den Anbau werde auch die Nutzfläche der Gaststätte vergrößert, "um mehr als 60 Prozent", schätzt der zweite Vorsitzende Gerd Woebse. Auch einen neuen Bodenbelag, diesmal aus Vinyl, soll das Kasch bekommen. "Wir wollen weg vom Teppich", sagt Silke Thomas.

Eine Veränderung, die den Achimern bereits vor dem Betreten des Kasch ins Auge springen dürfte, ist die energetische Sanierung des in den 1960er-Jahren erbauten Clubraums. Denn damit einher gehe die Entfernung des Efeus an der Außenwand. "Das Dach und eine Seite wurden bereits entsprechend gedämmt, aber die anderen Seiten fehlen noch und müssen nun folgen", so Silke Thomas.

Die Theke drehen

Bisher noch in Planung ist die Versetzung der Gaststättentheke. "Momentan steht die längs zu den Fenstern, wir überlegen, sie um 90 Grad zu drehen", informiert Planerin Thomas. Somit stünde sie für den Eintretenden an der rechten Wand. Damit werde auch das zweite, bisher verdeckte Fenster freigegeben. Ein hellerer Innenraum wäre eine der für die Betreiber erfreulichen Folgen, da auch die getönten Scheiben ausgetauscht werden sollen. "Außerdem wäre die Abtrennung der einzelnen Räume klarer, und auch die Besucher kämen besser durch", glaubt Silke Thomas. Für dieses Projekt sei die Finanzierung jedoch noch nicht ganz gedeckt.

Die Kosten für die beiden fest geplanten Projekte liegen bei rund 50000 Euro. "Etwa 10000 Euro kommen dafür von der Stadt, den Rest der Kosten trägt das Land Niedersachsen", sagt die Leiterin. Silke Thomas und Gerd Woebse betonen, dass die Gaststätte, insbesondere bei Veranstaltungen im Kasch, sehr gut laufe, "aber da ein bedeutender Teil der Finanzierung über die Pacht erfolgt, muss die Gaststätte auch weiterhin allen Ansprüchen gerecht werden", so Silke Thomas. Damit verbunden sei auch der Kauf neuen Mobilars für den Bereich, doch die größere Priorität habe die Versetzung der Theke. "Damit wir alle Bauarbeiten möglichst in einem Abwasch erledigen können." Umgebaut wird während der Sommerpause zwischen dem 1. und 27. Juli.

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