Mensen kritisiert Abbau-Erweiterung

„Kein guter Tag für Thedinghausen“

Thedinghausen-Werder (ehi). Zu dem gestrigen Artikel im ACHIMER KURIER „Kiesabbau jenseits des Deiches“ hat sich nun Dieter Mensen (Grüne), Ratsmitglied der Gemeinde Thedinghausen, geäußert. Wie berichtet, hat die Firma Krinke ihr Abbaugebiet für Kies und Sand in Thedinghausen-Werder erweitert.
17.04.2014, 00:00
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Von Elisabeth Hintze

Zu dem gestrigen Artikel im ACHIMER KURIER „Kiesabbau jenseits des Deiches“ hat sich nun Dieter Mensen (Grüne), Ratsmitglied der Gemeinde Thedinghausen, geäußert. Wie berichtet, hat die Firma Krinke ihr Abbaugebiet für Kies und Sand in Thedinghausen-Werder erweitert. Mensen kritisiert, dass der Eindruck erweckt werde, als habe der Rat der Gemeinde Thedinghausen dem Begehren der Firma Krinke zugestimmt. Das Gegenteil sei laut Mensen der Fall: „Vom Bekanntwerden der Planungen an und in einer sehr ausführlichen Stellungnahme im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens hat sich der Gemeinderat einstimmig gegen das Vorhaben ausgesprochen. Der Landkreis hat sich über sämtliche Einwände der Gemeinde Thedinghausen hinweggesetzt und das Vorhaben genehmigt. Die von der Gemeinde erwogene Klage wurde nach Einholung von Rechtsauskünften allerdings nicht erhoben, weil keine Aussicht auf Erfolg bestand. Auch eine Weigerung der Gemeinde, die Querung des am Deich verlaufenden Wirtschaftsweges zu erlauben, wäre vor Gericht gescheitert. Dem hierfür notwendigen Gestattungsvertrag wurde daher zähneknirschend zugestimmt.“ Dies bedeute laut Mensen jedoch nicht, dass der Rat einverstanden gewesen wäre: „Aus meiner Sicht ist der erste Spatenstich für das Abbaugebiet kein guter Tag für Thedinghausen, insbesondere vor dem Hintergrund der noch ausstehenden zusätzlichen Belastungen, die aus der Erdgassuche in der Gemarkung Werder auf die Bevölkerung zukommen können.“

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