Desinfektionsanlagen bei Feuerwehr und THW Landkreis Verden probt Schutz vor Seuchen

Thedinghausen. Der Landkreis Verden besitzt drei Desinfektionsanlagen für Fahrzeuge. Die drei Einheiten und die jeweilige Ortsfeuerwehr kämen beispielsweise bei einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche zum Zuge. Nun wurde der Ernstfall realitätsnah geprobt.
14.08.2010, 06:00
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Von Christian Butt

Thedinghausen. Der Landkreis Verden besitzt drei Desinfektionsanlagen für Fahrzeuge. Die drei Einheiten und die jeweilige Ortsfeuerwehr kämen beispielsweise bei einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche zum Zuge. Nun wurde der Ernstfall realitätsnah geprobt.

Untergebracht sind die Fahrzeuge bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Verden und dem Technischen Hilfswerk (THW) Achim. Diese Kräfte, unterstützt von den Ortsfeuerwehren Felde und Beppen, arbeiteten bei der Übung Hand in Hand.Zunächst galt es, auf einer benachbarten Weide ungefähr 600 Sandsäcke für den Aufbau der Anlage zu füllen. Auf der Straße wurde das Desinfektionsbecken mit einer Plane, Fahrstreifen aus Gummi, Schlauchbrücken und einem Abtropfbecken aufgebaut. Als letztes wurde die gesamte Konstruktion mit den Sandsäcken abgestützt.

'Der Platzbedarf einer solchen Anlage ist nicht zu unterschätzen, denn neben dem 30 Meter langen Becken müssen zwei Zelte aufgestellt werden und einiges andere Zubehör zum Betrieb der Anlage, beispielsweise Wasserbehälter, in Stellung gebracht werden', sagt Samtgemeinde-Feuerwehrsprecher Martin Köster. Den Verantwortlichen des Landkreises, der Feuerwehr und des THW bot diese Übung die Möglichkeit, das Konzept der Anlagen zu überprüfen und den tatsächlichen Material- und Platzbedarf zu ermitteln. 'Alle Beobachter konnten im Nachgang ein positives Fazit ziehen', sagt Martin Köster.

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