Tennis Oberliga Damen 30

Masterplan des TC Verden scheitert

Eigentlich lief für die Damen des TC Verden im Spiel gegen den TV Varel alles nach Plan, doch am Ende kamen sie dennoch nicht über ein Remis hinaus.
27.11.2019, 16:19
Lesedauer: 1 Min
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Masterplan des TC Verden scheitert
Von Patrick Hilmes

55:48 Spiele, 7:6 Sätze sowie eine 3:1-Führung und eine scheinbar aufgehende Strategie: Im Grunde lief alles bestens für die Tennis-Damen 30 des TC Verden in der Oberliga gegen den TV Varel. Am Ende ging der Masterplan aber doch nicht auf und es musste sich mit einem 3:3 begnügt werden.

„Wir hatten uns einen Sieg erhofft und er wäre auch gut möglich gewesen“, haderte Mannschaftsführerin Martina Potratz-Reichmann. Sie selbst hatte eh damit gerechnet, ihr Einzel gegen Varels Top-Spielerin Lisa Twiling zu verlieren. Ihre drei Mitstreiterinnen sollten hingegen allesamt siegreich sein. Und so kam es dann auch, der TCV ging mit einer 3:1-Führung aus den Einzeln hervor und hatte somit alle Trümpfe in der Hand.

Das Problem war, dass Potratz-Reichmann ihr Einzel nicht einfach nur verloren hatte, es musste beim Stand von 2:6, 0:4 aus ihrer Sicht abgebrochen werden. „Eine Zerrung aus dem vorherigen Spiel in Lilienthal ist wieder aufgebrochen“, berichtete Verdens Nummer eins. Im Doppel war somit nur noch „Standtennis“ für sie möglich. Entsprechend verlor sie an der Seite von Anja Sabelhaus in zwei Sätzen. Nun lagen die Hoffnungen auf Doppel Nummer zwei, auf Stefanie Walter und Verena Cassens. Satz eins ging zunächst jedoch an die Konkurrenz. Nach Durchgang zwei dachte Potratz-Reichmann schon: „Jetzt gewinnen sie auch.“ Doch dem war nicht so, das Duo verlor mit 8:10. Damit endete das Duell mit 3:3, womit Verden aber angesichts des angepeilten Klassenerhalts gut leben kann.

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