Frühstückstreff in Achim

Neues Team, neues Glück

Vier freiwillige Organisatoren haben sich kürzlich zusammengefunden und machen es möglich: Ab diesem Sonnabend kann im Achimer Generationentreff wieder gemeinsam gefrühstückt werden.
20.05.2019, 17:14
Lesedauer: 2 Min
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Von Laura Stache
Neues Team, neues Glück

Svenja Meyer, Heike Lohmann, Martina Michalek, Walter Brumsberg und Martina Jansen (von links) veranstalten einmal im Monat das gemeinsame Frühstück im Achimer Generationentreff.

Jonas Kako

Nachdem das Angebot seit Februar auf Eis lag, findet ab sofort wieder der Frühstückstreff im Achimer Generationentreff an der Langenstraße statt. Mit Heike Lohmann aus Verden, Walter Brumberg aus Achim, Martina Michalek aus Oyten und Gitte Schröder hat sich jetzt ein neues ehrenamtliches Team zusammengefunden. Gitte Schröder hat bereits viel Erfahrung in diesem Bereich: Seit 15 Jahren ist sie in einer kirchlichen Gemeinde in Bremen tätig. Über ein Plakat im Rathaus wurde sie auf den Frühstückstreff in Achim aufmerksam. Die anderen Mitglieder engagierten sich bereits in der „Weihnachtsteestube“, die alleinstehende Menschen an Heiligabend zusammenbringen soll (wir berichteten).

An jedem letzten Sonnabend

Jeden letzten Sonnabend im Monat richten sie ab sofort von 10 bis 12 Uhr für einen Kostenbeitrag von drei Euro ein gemeinsames Frühstück aus. Am 25. Mai startet folglich das neue Quartett mit dem Frühstücksangebot im Achimer Generationentreff – dort ist es bereits gespannt auf die Reaktionen. „Wir probieren einfach aus“, sagt Martina Michalek. „Das ist für uns ein Sprung ins kalte Wasser. Wir lernen dann aus den Erfahrungen“, fügt Heike Lohmann hinzu. Sie geht davon aus, dass die Leute mit einer gewissen Erwartungshaltung vorbeikommen. Mit dem aktuellen Team geht aber auch eine andere Organisation einher: Neben einer neuen Startzeit und einem neuen Rhythmus hat sich auch der Aufbau der Tische und somit die Sitzordnung verändert. Das Buffet wird ebenfalls anders arrangiert sein. „Es ist vielleicht etwas anders als gewohnt, aber wir geben unser Bestes“, betont Walter Brumberg. Die Hauptsache sei immer noch „das Miteinander“.

„Die Gäste waren schon sehr verwöhnt, jetzt fängt man erstmal schlicht an“, sagt Martina Jansen von der Freiwilligenagentur der Stadt Achim. Für einen „moderaten Preis“ könne man „keinen Kaviar erwarten“, sondern Kaffee, Tee, Wasser und die übliche Auflage. Sie müssten zunächst einmal schauen, wie sie mit dem Budget hinkommen. Da alles „ohne Anmeldungen funktioniert“, könne niemand genau wissen, „wie viele Leute tatsächlich kommen“. Bisher belief sich die Teilnehmerzahl immer auf 20 bis 40 Frühstücksgäste pro Tag, insgesamt ist der Platz für 30 Personen ausgelegt. Jansen selbst nutzt das Angebot sehr gerne. Da sie allein lebt, sei es „nett, mal in Gesellschaft zu frühstücken“.

Hoffen auf Harmonie

Auch das vierköpfige Organisationsteam wird gemeinsam mit den Gästen essen. Alle sind sich einig, eine „gute Gruppengröße“ zu haben. Ein Vorteil: Die Organisation würde nicht darunter leiden, wenn mal jemand fehlt. Mit dieser Gewissheit könne ein Teammitglied „entspannt mal fehlen“, was auf alle beruhigend und auch ein Stück weit entlastend wirke. Gemeinsam wünschen sie sich, dass das „Angebot wieder gut angenommen wird“ sowie zufriedene Gäste. „Wir hoffen natürlich auch, dass die Arbeit im Team Freude macht und die Gruppe miteinander harmoniert“, sagt Brumberg.

Das vorherige Organisationsteam hatte seine Aufgabe aufgrund einer in seinen Augen ungeklärten Haftungsfrage und Sicherheitsmängeln im Gebäude nach nur einem Jahr wieder abgebrochen und sich auf eine Klausel bezogen. Den früheren Organisatoren war es schließlich zu riskant, das Frühstücksangebot weiter fortzuführen. Auf das nach wie vor geltende Vertragswerk angesprochen, sagte Svenja Meyer von der Freiwilligenagentur Achim nun, dass die bestimmte Klausel „nicht unterschrieben werden muss", dann seien die Organisatoren nämlich automatisch „über die Stadt versichert“.

Auch die Punkte, die an den Räumen kritisiert wurden, sind nun ausgebessert worden. Gelb-schwarze Aufkleber dienen als Sicherheitsmarkierungen. Zudem gibt es eine „jährliche Sicherheitsbegehung“, bei der bisher „noch nie Mängel festgestellt“ worden seien, wie Martina Jansen ergänzte.

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