Uphuser Paul Wille beendet Ausbildung zum Vermessungstechniker im Achimer Büro Ehrhorn mit herausragendem Abschluss

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Achim (grs). Drei Jahre hat die Ausbildung gedauert, die Paul Wille im Achimer Vermessungsbüro Ehrhorn durchlaufen hat. Kürzlich hat der 23-Jährige seine Abschlussprüfung bestanden und wurde im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure für seine hervorragenden Leistungen geehrt.
25.11.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von GISELA ENDERS

Drei Jahre hat die Ausbildung gedauert, die Paul Wille im Achimer Vermessungsbüro Ehrhorn durchlaufen hat. Kürzlich hat der 23-Jährige seine Abschlussprüfung bestanden und wurde im Rahmen der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure für seine hervorragenden Leistungen geehrt.

„Eigentlich wusste ich nach dem Abitur nicht so recht, wie es weitergehen sollte“, erinnerte sich Paul Wille an das Ende seiner Schulzeit. Bis zur 11. Klasse habe er das Cato in Achim besucht, um sein Abitur schließlich am Kippenberg-Gymnasium in Bremen abzulegen. Der Grund für den Wechsel: „Ich bin mathe- und musikbegeistert, eine Kombination, mit der ich in Bremen einfach besser aufgehoben war.“ Weil er die Entscheidung über seinen beruflichen Werdegang noch ein wenig hinausschieben wollte, habe er sich zum Zivildienst verpflichtet und dadurch etwas Zeit gewonnen. Später habe er vom Ausbildungsangebot des Vermessungsbüros Ehrhorn in der Achimer Georgstraße erfahren und spontan zugegriffen. Den Entschluss habe er nicht bereut, so der Vermessungstechniker, der in Uphusen aufgewachsen ist und immer noch dort lebt.

„An dieser Stelle greife ich kurz ein und erzähle Ihnen etwas über den ungewöhnlichen Start ins Berufsleben des jungen Mannes“, sagte Uwe Ehrhorn und schmunzelt dabei. „Zum 1. August 2011 sollte es losgehen. Die Details waren geregelt, der Vertrag geschlossen.“ Kurz bevor der Ernst des Lebens seinen Lauf nehmen sollte, habe ihn der neue Azubi um eine Woche Urlaub gebeten – beginnend am 1. August. „Die Frage ist mir schwergefallen, ich habe hin und her überlegt, mit der Familie und Freunden diskutiert und mich dann schließlich doch getraut“, so Paul Wille, der sich den Verzicht auf den Besuch des einmal jährlich stattfindenden Musikfestivals „Wacken Open Air“ nicht vorstellen konnte. „Wir haben einen Kompromiss gefunden“, wusste Ehrhorn zu berichten. Wille habe seine Ausbildung in der letzten Juliwoche begonnen und sei dann Anfang August nach Schleswig-Holstein gereist. Die überaus positive Atmosphäre im Unternehmen habe nicht unerheblich dazu beigetragen, dass die Lehrzeit problemlos verlaufen sei und er letztendlich einen so guten Abschluss erzielen konnte, ist sich Wille sicher.

Mittlerweile studiert der junge Techniker an der Jade-Hochschule in Oldenburg im Fachbereich Geoinformation. Das Thema interessiere ihn sehr, führte er weiter aus. Darüber hinaus freue er sich über die räumliche Nähe zum Studienort, die es ihm ermögliche, weiterhin in Uphusen zu wohnen. Bei seinen Eltern, in der Nähe seiner Freundin und der Band, mit der er als Bassist mehrfach wöchentlich übe. „Und auch Wacken kommt nach wie vor nicht zu kurz“, fügte Ehrhorn an. „Bevor die Übergabe der Prüfungszeugnisse Anfang August in Lüneburg erfolgte, ging es noch kurz zum Festival“, und auch den Ausklang habe Paul Wille sich nicht entgehen lassen.

„Bis zum Bachelor kann ich in Oldenburg bleiben“, wagte der junge Student einen Blick in die Zukunft. Ob er danach noch den Master machen werde, sei ungewiss. „Vielleicht möchte ich dann arbeiten. Die Chancen auf einen lukrativen Job in dem Bereich sind nicht schlecht“.

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