Ausstellung im Rathausfoyer / Jugendliche werden angesprochen Ohne Angst verschieden sein

Achim. Gestern wurde weltweit der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen begangen. In Achim nahmen der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie der städtische Senioren- und Behindertenbeirat den Gedenk- und Aktionstag zum Anlass, um im Rathaus die Wanderausstellung "Ohne Angst verschieden sein" zu Eröffnen. Noch bis Mitte des Monats bleiben die Stellwände in dem Verwaltungsbau stehen. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulklassen.
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Von Christian Butt

Achim. Gestern wurde weltweit der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen begangen. In Achim nahmen der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie der städtische Senioren- und Behindertenbeirat den Gedenk- und Aktionstag zum Anlass, um im Rathaus die Wanderausstellung "Ohne Angst verschieden sein" zu Eröffnen. Noch bis Mitte des Monats bleiben die Stellwände in dem Verwaltungsbau stehen. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulklassen.

Ziel der Veranstaltung ist es, das vielschichtige Thema Behinderung zu veranschaulichen. In Rückblicken wird der Begriff geklärt und der Umgang mit Behinderten vom Mittelalter bis zur Neuzeit dargestellt. Auf Menschenrechte, Gesetze und Normen wird in der Ausstellung ebenso eingegangen wie auf die 2009 von der Bundesrepublik übernommene UN-Behindertenrechtskonvention. Außerdem widmet sich ein Bereich dem Stichwort Contergan.

Einen großen Stellenwert nimmt die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten ein. Dabei bieten die Schautafeln Informationen von Verdrängung über Fürsorge bis hin zur aktuellen Diskussion um volle Inklusion. "Nicht nur das Wort Inklusion ist inzwischen fast allen Menschen bekannt, auch das Thema ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", sagte Knut Pickert vom Achimer Senioren- und Behindertenbeirat in seiner Begrüßung.

Stellvertretend für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge war Landrat Peter Bohlmann zur Ausstellungseröffnung in die Weserstadt gereist. Er lobt die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen sowie den Ansatz, dass sich die Schau speziell an Jugendliche richtet. "Solche aktive Bildungsarbeit ist wichtig. Die Schüler sollen erfragen, was die Wurzeln von Ausgrenzung und Diskriminierung sind", so Peter Bohlmann.

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