"Omas gegen Rechts" enttäuscht Gedenkveranstaltung in Achim ohne die Stadt

Die "Omas gegen Rechts" haben in Achim erstmals eine Veranstaltung zum Gedenktag an die Opfer des Holocausts organisiert. Enttäuscht zeigten sie sich darüber, dass diese Initiative nicht von der Stadt kam.
28.01.2022, 15:01
Lesedauer: 3 Min
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Gedenkveranstaltung in Achim ohne die Stadt
Von Elina Hoepken

Schüler legen weiße Rosen am Mahnmal an der Ritterstraße nieder, Bürgermeister Lutz Brockmann hält eine Ansprache. So wurde am Donnerstag in der Nachbarstadt Verden der Gedenktag an die Opfer des Holocaust begangen. Seit 2005 gibt es in Verden eine alljährliche Feierstunde an der Gedenkstätte zwischen historischem und neuem Rathaus. Anders sieht es da in Achim aus. Der 27. Januar wurde hier bisher noch nicht mit einer offiziellen Gedenkveranstaltung begangen. Lediglich die Fahnen am Rathaus, die an diesem Tag auf halbmast hängen, deuten auf die Besonderheit des Tages hin. "Die Stadt Achim hat eine Veranstaltung wie in Verden bisher noch nicht ausgerichtet, ebenso wie meines Wissens nach andere Kommunen im Landkreis Verden auch nicht", erklärt Pressesprecher Kai Purschke auf Nachfrage. Der Grund sei, dass die traditionelle Gedenkveranstaltung in der Kreisstadt Verden für sich stehe und allen Bürgern des Landkreises offenstehe.

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