Kreis-SPD zur Aller-Weser-Klinik Plädoyer für beide Krankenhäuser

Landkreis (mic). Die Zukunft der Aller-Weser-Klinik mit ihren Krankenhausstandorten in Verden und Achim stand im Mittelpunkt einer zweitägigen Klausurtagung der Sozialdemokraten aus dem Landkreis Verden im Parkhotel "Luisenhöhe" in Walsrode. Dabei sprachen sich die SPD-Kommunalpolitiker aus allen Städten und Gemeinden des Landkreises einstimmig dafür aus, "dass beide Krankenhausstandorte erhalten, langfristig gesichert und mit Investitionen zukunftsgerecht weiterentwickelt werden sollen".
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Plädoyer für beide Krankenhäuser
Von Ralf Michel

Landkreis (mic). Die Zukunft der Aller-Weser-Klinik mit ihren Krankenhausstandorten in Verden und Achim stand im Mittelpunkt einer zweitägigen Klausurtagung der Sozialdemokraten aus dem Landkreis Verden im Parkhotel "Luisenhöhe" in Walsrode. Dabei sprachen sich die SPD-Kommunalpolitiker aus allen Städten und Gemeinden des Landkreises einstimmig dafür aus, "dass beide Krankenhausstandorte erhalten, langfristig gesichert und mit Investitionen zukunftsgerecht weiterentwickelt werden sollen".

Dafür müsse der Landkreis Verden auch bereit sein, im Rahmen seiner Möglichkeiten gemeinsam mit den Städten Verden und Achim sowie der Diakonie in Rotenburg den Sicherstellungsauftrag für eine gute Krankenhausversorgung in unserer Region zu gewährleisten und finanziell zu begleiten, fasste SPD-Kreistagsfraktions-chef Heiko Oetjen (Oyten) das Beratungsergebnis zusammen.

Zu Beginn der Klausurtagung hatte die SPD-Kreistagsabgeordnete Katja Starke-Heinbokel (Ottersberg) hervorgehoben, dass viele Bürger/innen, die aus dem Flecken Ottersberg kommen, trotz der nahen Krankenhäuser in Bremen die Aller-Weser-Kliniken in Achim und Verden bevorzugt aufgesucht würden, da die beiden Kliniken alle Ansprüche auf eine wohnortnahe und moderne Krankenhausversorgung erfüllten. Diesen Standpunkt unterstützte auch Oytens Bürgermeister Manfred Cordes.

Insbesondere viele ältere Mitbürger würden aus guten Gründen das Klinikangebot in Achim nutzen, war sich Katja Starke-Heinbokel sicher. Den vom CDU-Bundestagsabgeordneten Mattfeldt immer wieder ins Gespräch gebrachte Neubau eines Krankenhauses in einem Mittelzentrum wie Langwedel hält die SPD-Kreistagsabgeordnete finanziell für unrealistisch. Für Ottersberg wäre durch einen solchen Neubau zudem kein Nutzen erkennbar. Eine zukunftsgerechte Weiterentwicklung beider Klinikstandorte und damit auch der Neuzugang weiterer Fachärzte, werde dagegen auch dem Flecken Ottersberg zugute kommen.

Der Achimer SPD-Abgeordnete und Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Fritz-Heiner Hepke, unterstrich die Bedeutung des Krankenhauses für Achim als größte Stadt im Landkreis Verden.

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