Handball-Landesklasse Männer Platz zwei weiterhin im Blick

Die SG Achim/Baden III kommt gegen den TS Woltmershausen zu einem Arbeitssieg. Der TSV Daverden II holt dagegen nach einem deutlichen Rückstand in Habenhausen noch ein Unentschieden.
25.03.2019, 16:02
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Platz zwei weiterhin im Blick
Von Florian Cordes

Achim/Bremen. Der Gewinn der Vizemeisterschaft in der Handball-Landesklasse der Männer rückt für die SG Achim/Baden III immer näher. Der Aufsteiger hat jetzt zu Hause gegen den TS Woltmershausen gewonnen. Nur noch die SG Buntentor/Neustadt hat die Chance, die SG vom zweiten Rang zu verdrängen. Der TSV Daverden II holte hingegen ein Unentschieden und bleibt somit im gesicherten Tabellenmittelfeld.

SG Achim/Baden II - TS Woltmershausen 27:22 (15:11): Sowohl die Achimer als auch die Gäste aus Pusdorf hatten mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. „Dennoch mussten wir dieses Spiel gewinnen“, sagte SG-Coach Ralf Wesemann. Einfach hatte es seine Mannschaft allerdings nicht – unter anderem weil die Gastgeber ohne ihren Spielgestalter Jeldrik Buhrdorf auskommen mussten. „Bei uns kommt das Spiel schon sehr ins Stocken, wenn die etatmäßigen Spieler auf der Rückraummitte fehlen“, sagte Wesemann. Seine Sieben machte es vor allem im zweiten Abschnitt noch einmal spannend. Woltmershausen lag bereits mit 16:21 (40.) zurück, war aber plötzlich wieder dran. Zehn Minuten vor Schluss führte die SG nur noch mit 23:22. „Mein Team hat aber im richtigen Moment wieder zugelegt. Insgesamt war es eine Arbeitssieg, den wir ohne eine hervorragende Leistung eingefahren haben“, meinte Wesemann.

ATSV Habenhausen III - TSV Daverden II 24:24 (12:8): Der Ball war in Bremen nicht gerade der Freund der Daverdener. „In Habenhausen wird mit Backe gespielt. Und damit kommen meine Spieler häufig nicht so gut klar“, erklärte TSV-Trainer Gerd Meyer. Deshalb habe seine Mannschaft im ersten Durchgang auch nur achtmal getroffen. Meyer: „Diese Ausbeute ist natürlich nicht überragend.“ Im zweiten Abschnitt habe sich seine Sieben jedoch in der Offensive gesteigert. Dennoch lag Daverden nach 38 Minuten mit acht Treffern im Hintertreffen – 11:19. Entschieden war aber noch nichts: Der TSV stellte seine Deckung zwar nicht um, kassierte aber nur noch fünf Gegentore und kam so noch zu einem unerwarteten Punktgewinn. „Damit hab ich, ehrlich gesagt, nicht mehr gerechnet“, gab Meyer zu. „Vielleicht war sich Habenhausen schon zu sicher.“

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