Fußball Bezirksliga

Riedes Negativlauf hält an

Der MTV Riede hat beim Auswärtsspiel gegen den TSV Achim mit 0:2 eine weitere Niederlage kassiert. Es war die sechste in den vergangenen sieben Spielen. TSV-Matchwinner war Doppelpacker Aykut Kalidirici.
27.10.2019, 18:40
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Riedes Negativlauf hält an
Von Patrick Hilmes
Riedes Negativlauf hält an

Hatte mit seinen beiden Toren den Endstand bereits zur Pause hergestellt: Aykut Kaldirici (links) vom TSV Achim.

Björn Hake

Achim. Es gibt gute und schlechte Serien im Sport. Eine schlechte durchlebt derzeit der MTV Riede. Der Fußball-Bezirksligist hat seit sieben Spielen nicht mehr gewonnen und dabei sechs Pleiten kassiert. Die neueste kam nun beim TSV Achim dazu. Das Team von Sven Zavelberg setzte sich mit 2:0 (2:0) durch.

„Es läuft bei uns, nur leider in die falsche Richtung“, kommentierte Riedes Coach Marc Wurthmann. Dabei hätte seine Truppe auch gut und gerne in Führung gehen können. „Torben Meyer hatte zwei echt gute Möglichkeiten. Bei der einen köpft er irgendwie aus 3,75 Metern am Tor vorbei und bei der anderen hält Achims Torwart (Vincent Schicks, Anm. d. Red.) stark“, schilderte Wurthmann. Doch dann kam das, was eine verunsicherte Mannschaft weiter verunsichert: Achim erzielte mit der ersten Chance das 1:0 (22.). Aykut Kaldirici, nicht gerade als Kopfballungeheuer bekannt, scheiterte zunächst per Kopf an MTV-Keeper Marcel Bremer, traf aber im Nachsetzen. Wurthmann: „Danach war der Kopf zu und die Verunsicherung da.“

Entsprechend übernahm Achim die Spielkontrolle und erhöhte in Minute 40 auf 2:0. Erneut war Kaldirici zur Stelle gewesen, nachdem sich Mande Sidibe „irgendwie gegen fünf Mann“ (Zavelberg) durchgesetzt und den TSV-Stürmer bedient hatte. „Wir verpassen es aber, das dritte Tor nachzulegen. Riede forderte uns zwar nicht mehr, aber wir verlieren nach und nach die Körperspannung“, betonte Zavelberg, der zwar zufrieden mit den drei Punkten war, aber noch viel Arbeit mit seiner Truppe vor sich habe. Arbeiten würde sein Gegenüber Marc Wurthmann gerne mal wieder mit voller Besetzung. „Derzeit haben wir acht Verletzte, davon fünf Stammspieler. Das können wir nicht kompensieren.“

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