Handball-Landesliga

Tim Intemann rettet den Erfolg

Die HSG Verden-Aller hat es gegen den TS Woltmershausen spannend gemacht. Durch einen knappen Sieg hat die HSG den Vorsprung auf die Abstiegszone aber ausgebaut.
26.01.2020, 11:39
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Von Jürgen Prütt

Keine 48 Stunden nach der bitteren Pleite gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II haben die Handballer die HSG Verden-Aller im zweiten Heimspiel binnen zwei Tagen den ersten Erfolg im neuen Jahr gefeiert. Durch das 27:25 (16:13) gegen den TS Woltmershausen hat der von Sascha Kunze trainierte Landesligist den Abstand auf den ersten Regelabstiegsplatz auf sechs Punkte ausgebaut. Nach zuvor vier Niederlage in Folge äußerte sich Kunze erleichtert. Vor den nun folgenden schweren Partien gegen den TV Schiffdorf und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sei es ein „immens wichtiger Sieg“ gewesen, sagte der Coach.

Wie bereits gegen Schwanewede war der Sieg der Verdener nach einer hohen Führung noch einmal in Gefahr geraten. Nachdem Jannik Rosilius die Gastgeber in Minute 41 mit 21:16 in Führung gebracht hatte, lief bei der Kunze-Sieben nicht mehr viel zusammen. Der TSW witterte seine Chance. Auch durch eine Auszeit beim Stand von 22:21 (47.) konnte Kunze nicht verhindern, dass die Gäste wenig später nach einem Treffer von Oliver Waßner erstmals vorne lagen. Das 23:22 (49.) sollte aber die einzige Führung des Aufsteigers bleiben. Nachdem Tim Intemann und Oliver Schaffeld die Führung zurückgeholt hatten, machte der junge Intemann mit seinem Treffer zum Endstand 15 Sekunden vor der Schlusssirene den Sieg perfekt.

„Es war schon eine enge Kiste. Aber wir haben fast immer geführt, damit ist der Sieg verdient. Nach dem Hänger hat sich die Mannschaft wieder an die Absprachen gehalten und nach unnötigen Niederlage gegen Schwanewede die erhoffte Reaktion gezeigt“, sagte Kunze. Nun könne man die kommenden Aufgabe ohne ganz großen Druck angehen.

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