Nachfolgeroman von Uwe Prink erschienen / Premiere mit Rock-Lesung Udo hat den Blues

Fischerhude. Udo hat den Blues. Er spielt ihn nicht nur in seiner Band, sondern er lebt ihn. Udo ist oft schlecht gelaunt, fragt nach dem Sinn des Lebens und hat jede Menge Stress mit Frauen. Zwischen Lethargie, Liebschaften, Liebeskummer, Studium und Arbeit und natürlich den Auftritten mit seiner Band spielt sich sein Leben ab. Das ist – äußerst komprimiert – der Plot für die Fortsetzung der Geschichte von Udo Prank, die der Autor Uwe Prink jetzt im Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus veröffentlicht hat. Der zweite Teil von "Leben ist ein Nebenjob", den Prink im Frühjahr in Fischerhude vorstellte (wir berichteten), ist die konsequente Fortsetzung der Geschichte des Leadsängers, der sich rund um die Kleinstadt Buxtehude bewegt, aber sich nun auch auf das Hamburger Pflaster wagt. Das vorweg – auch dieser Fortsetzungsroman liest sich kurzweilig, ist selbstironisch, manchmal direkt und deftig in der Sprache. Anders als sein Vorgänger sind hier allerdings etliche Szenarien, in denen sich Udo bewegt, nicht ausgefeilt, sondern nur angerissen. Etwas mehr Tiefgang wäre nicht schlecht gewesen.
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Udo hat den Blues
Von Uwe Dammann

Fischerhude. Udo hat den Blues. Er spielt ihn nicht nur in seiner Band, sondern er lebt ihn. Udo ist oft schlecht gelaunt, fragt nach dem Sinn des Lebens und hat jede Menge Stress mit Frauen. Zwischen Lethargie, Liebschaften, Liebeskummer, Studium und Arbeit und natürlich den Auftritten mit seiner Band spielt sich sein Leben ab. Das ist – äußerst komprimiert – der Plot für die Fortsetzung der Geschichte von Udo Prank, die der Autor Uwe Prink jetzt im Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus veröffentlicht hat. Der zweite Teil von "Leben ist ein Nebenjob", den Prink im Frühjahr in Fischerhude vorstellte (wir berichteten), ist die konsequente Fortsetzung der Geschichte des Leadsängers, der sich rund um die Kleinstadt Buxtehude bewegt, aber sich nun auch auf das Hamburger Pflaster wagt. Das vorweg – auch dieser Fortsetzungsroman liest sich kurzweilig, ist selbstironisch, manchmal direkt und deftig in der Sprache. Anders als sein Vorgänger sind hier allerdings etliche Szenarien, in denen sich Udo bewegt, nicht ausgefeilt, sondern nur angerissen. Etwas mehr Tiefgang wäre nicht schlecht gewesen.

Der Roman präsentiert sich stattdessen im Stil eines "Roadmovies". Udo hetzt in der Geschichte von Job zu Job, von Event zu Event und von Frau zu Frau. Auch für die Nachfolgestory gilt: So um die 40 sollte die Zielgruppe sein und sich ein wenig in der Pop- und Rockgeschichte auskennen. Ein paar Erfahrungen aus der Nachära der Flower-Power des 70er-Jahre können auch nicht schaden.

Für die Premiere des Buches haben sich Verlag und Autor etwas besonderes einfallen lassen: Autor Uwe Prink hat seine alten Musikkumpels von der "Hans-Dampf-Band" wieder zusammengetrommelt und stellt das neue Werk am Sonnabend, 20. Oktober, 19.30 Uhr, im Gasthof Lemmermann in Dammhausen bei Buxtehude im Rahmen einer Rock-Lesung vor. "Das wird etwas Besonderes. Ich freue mich", sagt Verleger Wolf-Dietmar Stock. Autor Uwe Prink lebt mit seiner Familie – Frau, Sohn und Hund – in Horneburg und arbeitet freiberuflich als Coach, Dozent und Berater.

Das Buch "Leben ist ein Blues" kostet 12,90 Euro.

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