Dodenhof-Sommerfestival Umjubelte Stars im Dreierpack

Hunderte Fans haben am Sonnabend beim Sommerfestival von Dodenhof und Radio Energy Bremen den drei Stars Namika, Michael Schulte und Tom Gregory einen begeisterten Empfang bereitet.
26.08.2018, 17:32
Lesedauer: 3 Min
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Von Lukas Warnecke

Posthausen. Wer am Sonnabend auf dem Gelände des Einkaufszentrums Dodenhof noch einen Parkplatz ergattern wollte, der musste weit fahren und Geduld mitbringen. Hunderte Zuschauer und Fans hatten sich nämlich schon frühzeitig auf dem Vorplatz des Modehauses in Stellung gebraucht, um auf die Stargäste des Dodenhof-Sommerfestivals, das diesmal unter dem Motto "Musik satt" stand, zu warten. Die Moderatoren Christopher Butt und und Lea Christin vom Radiosender Energy Bremen, der dieses Event gemeinsam mit Dodenhof organisierte und präsentierte, waren derweil nicht müde geworden, die frenetische Menschenmasse trotz Wetterturbulenzen bei Laune zu halten.

Denn bei der Auswahl der Gaststars hatten die Organisatoren schwere Kaliber aufgefahren. Auf der Bühne standen die deutschen Shooting-Stars Namika und Michael Schulte ebenso wie der international erfolgreiche britische Sänger und Schauspieler Tom Gregory, die alle gerne der Einladung ins norddeutsche Flachland gefolgt waren. Zwischen den Live-Auftritten gab es zudem den DJ-Contest von Radio Energy. Hier konnten drei ausgewählte Discjockeys beweisen, wie gut sie ihr Handwerk beherrschen und einen großen Preis gewinnen. Die gesamte Veranstaltung war übrigens frei von jeglichem Eintrittsgeld, sodass die Besucher sogar ihren Geldbeutel schonen konnten.

Doch trotz der Ankündigung als Sommerfestival spielte das Wetter nur teilweise mit. So gab es für die ersten Festivalbesucher, die bereits um 10 Uhr ihre Plätze verteidigen mussten, bei teils strömendem Regen eine kalte Dusche. „Die Ersten hatten sogar eigene Verpflegung dabei“, staunten die Energy-Organisatoren nicht schlecht. Die anderen Gäste mussten aber auch nicht hungern. Mit einem Schmalzkuchenstand und einer fahrbaren Theke war für Essen und Trinken gesorgt. Trotz guter Laune im Publikum hielt sich das Wetter nicht. Organisatoren von Energy Bremen schauten immer wieder besorgt zum Himmel. Trotzdem blieben auch sie positiv: „Zur Not tanzen wir den Regen einfach weg.“

Nach der Eröffnung durch die Moderatoren begann Tom Gregory seinen Auftritt. Auf seine auf Englisch gestellte Frage, wer aus Posthausen kommt, gab es nur wenig Resonanz. Die meisten Gäste waren wie erwartet von weit her angereist, um ihre Stars zu sehen. Spätestens bei Namika merkte man dann die ganze Leidenschaft der Fans. Bis zum angrenzenden Parkplatz drängten sich die Zuschauer, um der aufstrebenden Sängerin und Rapperin aus Frankfurt zuzuhören.

Um einen besseren Blick zu haben, nahmen einige Eltern ihre Kinder sogar auf die Schultern. Das Publikum war sehr textsicher und sang jeden Song mit. Namika beendet ihren Auftritten mit ihrem neuesten Hit „Je ne parle pas français“ und erntete Riesenapplaus. Das reichte den Zuschauern aber noch nicht, die solange nach einer Zugabe verlangten, bis sie diese bekamen. So gab Namika noch einmal ihr bekanntestes Lied „Lieblingsmensch“ zum Besten. Nach ihrem Auftritt drängten sich die Fans vor dem VIP-Bereich, um wenigstens noch einen letzten Blick auf sie zu erhaschen, bevor sie in der Menge verschwand.

Zwischen den Auftritten lockerten die Moderatoren Lea und Christopher die Stimmung immer wieder auf. Mit dem Spiel „Ich packe meine Dodenhof-Tasche“ beschäftigte das Duo das Publikum. Vor dem Auftritt des Eurovision Song Contest-Teilnehmers Michael Schulte wurde zunächst der DJ-Contest abgehalten. Die drei Finalisten Johannes Meyerdierks, Justin Steinbach und Cedric Renken durften zeigen, was sie am Mischpult drauf haben. Die Musikauswahl der DJs war breit gefächert. Vom Macarena bis zum Titellied der Zeichentrickserie „Die Gummibärenbande“ war alles vorhanden. Am Ende wurde durch die Lautstärke des Jubels aus dem Publikums der Sieger ermittelt. Am klarsten fiel das Votum für Cedric Renken aus, der nunmehr bei den drei größten Open-Air-Festivals in Norddeutschland auftreten darf.

Zufrieden zeigte sich am Ende des Events neben den Energy-Organisatoren auch Dodenhof-Sprecherin Michaela Strube. "Die monatelange Vorbereitung lief ganz ohne Probleme", freute sie sich über den reibungslosen Ablauf. „Wir waren absolut überrascht, wie voll es ist“, staunten derweil die beiden Moderatoren, während sich zahlreiche Besucher über die "tolle Location" und das Gratis-Angebot freuten.

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