Fußball-Landesliga Verden holt nur einen Punkt

Der FC Verden 04 ist beim TV Meckelfeld offensiv aufgetreten. In dem Kellerduell holten die Reiterstädter aber dennoch nur ein 1:1.
07.04.2019, 18:23
Lesedauer: 1 Min
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Von Florian Kastens

Seevetal. Mit einem 1:1 (0:0) im Abstiegskrimi der Fußball-Landesliga Lüneburg beim TV Meckelfeld musste sich der FC Verden 04 zufriedengeben. „Ich bin sehr enttäuscht, denn für uns ist das natürlich zu wenig. Wir wollten unbedingt gewinnen, waren auf einem guten Weg, verteidigen dann aber einmal ganz schwach“, ärgerte sich FC-Coach Sascha Lindhorst.

Er verordnete seinem Team eine offensive Grundausrichtung und versuchte, den Gegner direkt unter Druck zu setzen. „Das hat auch eigentlich ganz gut geklappt. Wir hatten einige Ballgewinne, haben daraus dann aber einfach zu wenig gemacht. Immerhin konnten wir Meckelfeld so von unserem Tor weghalten“, erklärte Lindhorst. So gar nicht ins Konzept passten dem Übungsleiter zwei frühe Wechsel. Im Laufe der ersten Hälfte musste Bjarne Geils mit Knieproblemen vom Feld (36.). In der Halbzeitpause folgte ihm Patrick Zimmermann mit dem Verdacht auf einen Nasenbeinbruch. Trotzdem kamen die Gäste mit viel Schwung aus der Kabine. Thomas Celik und Nick Zander verzeichneten erste gefährlichere Abschlüsse. Der Lohn für die Druckphase folgte in Spielminute 51, als Nick Zander eine Flanke von Jonas Austermann per Kopf in die Maschen setzte.

Verden schien nun endgültig auf dem richtigen Weg zu sein, bis Steen Burford einen langen Ball falsch einschätzte und Mirco Temp den gegnerischen Stürmer nur noch per Foul stoppen konnte. „Der Linienrichter hat den Tatort dann leider im Strafraum gesehen. Ich bin der Meinung, dass es knapp außerhalb war“, kommentierte Sascha Lindhorst die Situation, die zum 1:1-Ausgleich durch den von Marius Wilms verwandelten Foulelfmeter führte (54.). Kurz darauf bewahrte Stefan Wöhlke seine Mannschaft mit einem guten Reflex in einer Unterzahlsituation vor dem Rückstand (57.).

In der Schlussphase drängte der FC Verden 04 mit Macht auf den Siegtreffer. „Wir hatten durch Amer Özer und Thomas Celik auch nochmal Chancen, aber es hat leider nicht mehr für ein weiteres Tor gereicht. Kämpferisch haben die Jungs alles gegeben, am Ende fehlte leider der letzte Punch“, analysierte Sascha Lindhorst das kampfbetonte Spiel zweier abstiegsgefährdeter Mannschaften.

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