Astrid-Lindgren-Schule Vergrößerung für die Kleinen

Rund 1,3 Millionen Euro sind für die Erweiterung der Astrid-Lindgren-Schule in Achim derzeit eingeplant. Für das Geld soll ein Anbau entstehen, der Platz für drei zusätzliche Unterrichtsräume bietet.
21.02.2019, 19:27
Lesedauer: 2 Min
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Vergrößerung für die Kleinen
Von Elina Hoepken

Der Erweiterungsbau an der Grundschule in Uesen ist noch nicht einmal abgeschlossen, da steht in Achim schon der nächste Anbau auf der Agenda. Dieses Mal steht die Astrid-Lindgren-Schule im Mittelpunkt der Planungen. Die Schule an der Karlstraße hat im aktuellen Schuljahr ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Der Platz ist ausgeschöpft. Doch die Prognose der Verwaltung lässt darauf schließen, dass die Schülerzahlen in den kommenden Jahren weiter steigen werden – an der Astrid-Lindgren-Schule ebenso wie an den anderen Schulen.

Daher soll nun auch dort Hand angelegt werden. Die Verwaltung plant einen Anbau an die Schule, mit dem insgesamt drei zusätzliche Unterrichtsräume geschaffen werden sollen. Diese benötigt die Schule nach den Schätzungen nämlich bis zum Schuljahr 2023/2024. Der Anbau soll, so geht es aus einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung hervor, auf der freien Fläche nordöstlich des bestehenden Schulgebäudes entstehen. Über einen Verbindungsgang werden die beiden Gebäude nach den Plänen des beauftragten Büros Jabro aus Oldenburg miteinander verbunden.

Mehrere Varianten geprüft

Es wurden nach Angaben der Verwaltung im Vorfeld mehrere Varianten geprüft, wie der Anbau vor Ort am besten realisiert werden kann. „Dabei mussten diverse Rahmenbedingungen beachtet werden“, heißt es aus dem Rathaus. So sollte die Schulhoffläche beziehungsweise der Pausenhof nur in möglichst geringem Maße eingeschränkt werden. „Eine Bebauung nördlich der Mensa hätte zur Folge gehabt, dass der bestehende Schulhof weiter verkleinert werden würde“, schreibt die Verwaltung. „Die sehr offen gestaltete Eingangssituation der Schule mit dem prägnanten Eingangsvordach hätte zudem an Qualität verloren.“

Die jetzt fokussierte Variante biete allerdings noch andere Vorteile – insbesondere mit Blick auf den laufenden Schulbetrieb. Dieser soll schließlich im besten Fall durch die anstehenden Bauarbeiten nicht oder zumindest möglichst wenig beeinträchtigt werden. Dadurch, dass es sich bei dem geplanten Anbau um ein separates Gebäude handelt, könne die Beeinträchtigung auf ein Minimum reduziert werden. „Die erforderlichen Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude, wie die Herstellung des Verbindungsganges, fallen relativ gering aus“, kündigt die Verwaltung an. Im bestehenden Gebäude sollen alle 13 Unterrichtsräume erhalten bleiben, lediglich ein Gruppenraum würde sich verkleinern. In dem Neubau sollen dann drei zusätzliche Unterrichtsräume und zwei Differenzierungsräume entstehen.

Übergang mit Mobilbauten

Aufgrund der Entwicklung der Schülerzahlen wird an der Astrid-Lindgren-Schule allerdings bereits zum kommenden Schuljahr 2019/2020 ein zusätzlicher Raum benötigt. So schnell wird der Anbau aber natürlich nicht fertig. Aus diesem Grund plant die Verwaltung für die Übergangsphase mit Mobilbauklassen. „Um flexibler agieren zu können, wird vorsorglich ein Bauantrag für zwei Mobilbauklassen gestellt“, teilt die Verwaltung mit.

Im Doppelhaushalt 2019/2020 sind insgesamt 1,3 Millionen Euro für die Erweiterung der Astrid-Lindgren-Schule eingestellt. Hinzu kommen noch einmal 50 000 Euro für die Ausstattung. Eine erste grobe Kostenschätzung gehe von Brutto-Baukosten in Höhe von rund 1,27 Millionen Euro aus. Aber auch bei dieser Baumaßnahme gilt, was der Stadt im Grunde bei all ihren Bauprojekten Sorgen bereitet: Sollte die überhitzte Lage der Baukonjunktur weiter anhalten, „wird eine Anpassung der Gesamtbudgets in einer Größenordnung von bis zu 20 Prozent unausweichlich sein“.

In der öffentlichen Sitzung des Schulausschusses, die am Montag, 25. Februar, stattfindet, sollen die Pläne für den Anbau an die Astrid-Lindgren-Schule noch einmal genauer vorgestellt werden. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal. Zu Beginn und am Ende haben die anwesenden Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

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