Ottersberg Verwaltung will mit E-Werk-Affäre abschließen

Ottersberg. Die Verwaltung des Flecken Ottersberg will endgültig einen Schlussstrich unter die E-Werk-Affäre ziehen, die in der Vergangenheit für so viele Diskussionen und ein Loch im Gemeindesäckel gesorgt hatte. „Mit den vorgelegten Jahresberichten 2013, 2014 und 2015 ist der geforderte zeitliche Ablauf von Jahresabschlüssen hergestellt.
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Verwaltung will mit E-Werk-Affäre abschließen
Von Marius Merle

Ottersberg. Die Verwaltung des Flecken Ottersberg will endgültig einen Schlussstrich unter die E-Werk-Affäre ziehen, die in der Vergangenheit für so viele Diskussionen und ein Loch im Gemeindesäckel gesorgt hatte. „Mit den vorgelegten Jahresberichten 2013, 2014 und 2015 ist der geforderte zeitliche Ablauf von Jahresabschlüssen hergestellt. Ab dem Jahresabschluss 2011 konnte der Zeitplan nicht eingehalten werden und es offenbarten sich Buchführungs- und Finanzprobleme, deren Aufarbeitung mit der heutigen Vorlage des Abschlusses 2015 abgeschlossen werden kann“, heißt es in der Beschlussvorlage für die Ratssitzung an diesem Donnerstag, 15. Dezember.

In der Sitzung werden die fehlenden drei Jahresabschlüsse des Elektrizitäts-Werk Ottersberg (EWO) vorgestellt und die Mitglieder entscheiden über die Entlastung der Betriebsleitung. Betriebsleiter Helge Dannat wird anschließend in einem Vortrag unter dem Titel „Fazit – Abschlussbericht über die letzten 10 Wirtschaftsjahre im EWO“ noch einmal die Ergebnisse der Aufarbeitung präsentieren. „Der Bericht dient zur abschließenden Information des Rates und der Öffentlichkeit“, lässt die Verwaltung verlauten.

Auf der Tagesordnung steht bei der Ratssitzung außerdem der Beschluss über die Umgestaltung des Schulvorplatzes an der Wümmeschule in Ottersberg. Zwei Drittel der anfallenden Gesamtkosten von rund 240 000 Euro für dieses Vorhaben würden aus dem Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ kommen, sodass der Flecken nur rund 80 000 Euro selbst stemmen müsste.

Die Sitzung des Rates am 15. Dezember beginnt um 19 Uhr in der Aula der Wümmeschüle, Am Brink 9. Vor und nach der Sitzung haben alle Interessierten wieder die Gelegenheit, sich im Rahmen der Bürgerfragestunde an die Verwaltung und die Politik zu wenden.

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