Volleyball

Position nun doppelt besetzt

Der TV Baden hat sich für den Angriff verstärkt. Aus Pinneberg kommt Jan Markiefka zum Klub aus dem Weserort.
04.08.2020, 12:01
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Position nun doppelt besetzt
Von Florian Cordes
Position nun doppelt besetzt

Badens Trainer Werner Kernebeck geht mit einem Team in die neue Zweitliga-Saison, das nun auch auf einer wichtigen Angriffsposition doppelt besetzt ist.

Björn Hake

Auf der Suche nach neuen Spielern ist Peter-Michael Sagajewski bereits gewesen. Nun ist der Manager des TV Baden auch fündig geworden. Zur neuen Saison schließt sich Jan Markiefka dem Volleyball-Zweitligisten an. Die Verpflichtung bestätigte Sagajewski am Montag auf Nachfrage unserer Zeitung. Zum Einsatz kommen soll der neue Mann, der selbst den Kontakt zu seinem neuen Klub aufgenommen hat, beim TVB als Diagonalangreifer und somit den Konkurrenzkampf mit Ole Seuberlich aufnehmen. Bisher war Seuberlich im TVB-Kader der einzige etatmäßige Spieler für diese Position.

Dass mit Markiefka nun ein zweiter Diagonalspieler im Aufgebot steht, löste bei Trainer Werner Kernebeck durchaus Erleichterung aus. „Es ist schließlich immer gut, wenn man auf den einzelnen Positionen doppelt besetzt ist. Allein schon deshalb, weil die Saison lang und anstrengend ist. Zudem kann sich immer ein Spieler verletzten“, meinte Kernebeck. „Jan war ein paar Mal bei uns im Probetraining und hat dabei überzeugt. Er ist auf jeden Fall eine willkommene Verstärkung – auch vom Typ her.“ Werner Kernebeck geht jedoch auch davon aus, dass sein neuer Spieler noch eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt: „Denn ist nie einfach, als Externer in ein neues Team zu kommen.“ Und auch sportlich müsse sich der 26-jährige Volleyballer umstellen. Zuletzt spielte Markiefka eine Klasse tiefer, mit der VG Halstenbek-Pinneberg in der 3. Liga Nord. „Er muss sich sicherlich an die höhere Geschwindigkeit in der 2. Bundesliga gewöhnen. Aber Jan hat einen starken Willen und arbeitet gut. Er ist sehr motiviert. Auch an unser Spielsystem muss er sich gewöhnen. Ich bin aber von ihm überzeugt, wie von allen Spielern in meiner Mannschaft“, sagte Werner Kernebeck.

Manager ist überzeugt

Dass der neue Mann auf der Diagonalposition „ordentlich Gas geben“ will, versicherte auch Manager Sagajewski: „Wir waren mit Jan schon öfter im Gespräch. Er will es jetzt noch einmal wissen.“ Mit Ole Seuberlich und dem Mann, der nun den Weg von Pinneberg nach Baden eingeschlagen hat, sei der TV Baden in seiner dritten Zweitliga-Saison sehr gut auf der Position des Diagonalangreifers aufgestellt, findet Sagajewski.

Jan Markiefka

Jan Markiefka

Foto: fr

Zum Training muss der 1,90 Meter große Markiefka allerdings ein paar Kilometer fahren. Denn er lebt in Stade. Sein Wohnort sei jedoch auch ein Grund dafür gewesen, Pinneberg zu verlassen. Die Fahrten von Stade in die Stadt nördlich der Elbe seinen verkehrstechnisch nicht immer einfach.

„Auch deshalb habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Team gemacht und eine gute Mannschaft gefunden. Meine neuen Teamkollegen sind mit sehr viel Leidenschaft dabei. Das habe ich im Training schon gemerkt“, sagte Markiefka. „Die 2. Bundesliga ist für mich zwar Neuland. Aber ich traue mir diese Klasse auf jeden Fall zu. Natürlich muss ich noch die Abstimmung zur Mannschaft finden. Aber dafür ist die Vorbereitung da.“

Startschuss am Montag

Läuft alles nach Plan, startet der TVB am 20. September mit einem Heimspiel gegen den SV Warnemünde in die neue Saison. Zuvor stehen noch sechs intensive Trainingswochen für die Schwarz-Weißen auf dem Programm. „Den großen Startschuss der Vorbereitung gibt es am Montag“, kündigte Kernebeck an, der nun über ein Team verfügt, das auf jeder Angriffspositionen mindestens doppelt besetzt ist.

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