Volleyball 2. Bundesliga

Auf den TV Baden wartet mit dem Kieler TV ein echtes Brett

Der TV Baden ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Nun wartet auf den TVB mit dem Kieler TV der Tabellenführer.
09.10.2020, 10:24
Lesedauer: 1 Min
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Auf den TV Baden wartet mit dem Kieler TV ein echtes Brett
Von Maurice Reding
Auf den TV Baden wartet mit dem Kieler TV ein echtes Brett

Moritz Wanke kehrt wieder in den Badener Kader zurück.

Björn Hake

Die bislang letzte Partie des TV Baden gegen den Kieler TV hat Werner Kernebeck noch genau im Gedächtnis. Es war Ende Februar, als der Badener Coach mit seinen Zweitliga-Volleyballern eine 2:3-Pleite kassierte. „Das war damals eine knappe Sache. Man hat gesehen, dass wir mithalten können“, erinnert sich Kernebeck an die letzte Heimpartie, die vor der Corona-Pause stattfand. Im zweiten Heimspiel der laufenden Saison geht es an diesem Sonnabend (Anpfiff um 19 Uhr) für den TVB erneut gegen das Team aus Schleswig-Holstein.

„Wir müssen alles in die Waagschale werfen. Kiel ist stabil und hat eine kompakte Mannschaft. Das wird ein echtes Brett“, weiß Kernebeck, dass das zweite Heimspiel kein leichtes Unterfangen wird. Badens Coach weist vor allem auf einen gegnerischen Spieler hin: „Mit Lukas Radzuweit hat sich Kiel mit einem Diagonalspieler noch mal verstärkt. Außerdem sind sie seit Jahren eingespielt.“ Der Kieler TV gewann seine bisherigen beiden Spiele jeweils mit 3:0. Vor allem der Auftaktsieg beim FC Schüttorf hat Kernebeck imponiert. „In Schüttorf zu gewinnen, ist nicht so einfach“, sagt Badens Coach. Im ersten Heimspiel hatten die Kieler dann den TuS Mondorf zu Gast. Auch in dieser Partie dominierten sie ihren Gegner und setzten sich an die Tabellenspitze. „Kiel wird mit breiter Brust kommen“, glaubt Kernebeck.

Dennoch brauchen sich die Badener nicht zu verstecken. Im ersten Heimspiel gegen den SV Warnemünde zeigte der TVB eine überzeugende Leistung und gewann die Auftaktpartie glatt mit 3:0. Umgekehrt lief es aus Badener Sicht eine Woche später beim Moerser SC, als es die erste Pleite setzte. Um gegen Kiel die nächsten Punkte einzufahren, bedarf es einer besseren Leistung als in Moers. Das weiß auch Werner Kernebeck. Was dem TVB-Coach zugutekommt: Mittelblocker Artem Tscherwinski und Zuspieler Moritz Wanke sind beide nach ihren Verletzungspausen wieder Optionen. „Artem trainiert seit dieser Woche fast, Moritz bereits seit zwei Wochen voll mit“, freut sich Kernebeck über die Rückkehr der beiden. Ob der TVB-Coach beide direkt auf die Platte schickt, will er noch abwarten. „Beide brauchen nach ihren Verletzungen vielleicht noch einen kleinen Moment. Welche Optionen ich ziehe, weiß ich noch nicht“, lässt sich Kernebeck vor dem Heimspiel nicht in die Karten schauen.

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