Volleyball 2. Bundesliga

TV Baden ist gerüstet für den Saisonendspurt

Der TV Baden hat in den vergangenen Spielen fast durchgehend überzeugt. Nach einer mehrwöchigen Pause geht es in den Saisonendspurt. Für diesen sind die Schwarz-Weißen gerüstet.
22.03.2021, 17:00
Lesedauer: 2 Min
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TV Baden ist gerüstet für den Saisonendspurt
Von Maurice Reding
TV Baden ist gerüstet für den Saisonendspurt

Bereit machen für den Schlussspurt: Der TV Baden um Kapitän Nils Mallon (am Ball) will zum Saisonende noch einmal alles raushauen.

Björn Hake

Die Freude war Werner Kernebeck deutlich anzumerken. Wieder einmal hatte der TV Baden in der 2. Volleyball-Bundesliga einem Spitzenteam Paroli geboten. Der Klub aus dem Weserort lieferte dem Tabellendritten Kieler TV ein Spiel auf Augenhöhe. Es fehlte nicht viel, und die Schwarz-Weißen wären mit mindestens einem Punkt im Gepäck nach Hause gefahren. Dass es dazu nicht reichte, lag vor allem an den Sätzen drei und vier, in denen den Badenern das Quäntchen Glück fehlte und sie daher zweimal denkbar knapp mit 23:25 unterlagen. Die Kernebeck-Crew zeigte in diesem Spiel wieder einmal, dass mit ihr im Volleyball-Unterhaus zu rechnen ist. „Wir haben bestätigt, dass wir zu Recht in der Liga sind“, stellte der TVB-Coach zufrieden fest.

Seit dem Heimspiel Ende Januar gegen den VC Bitterfeld-Wolfen befinden sich die Schwarz-Weißen in einem klaren Aufwärtstrend. Die 1:3-Niederlage gegen den TuS Mondorf ausgeklammert, überzeugte der TV Baden seither in jedem Spiel. Sei es beim FC Schüttorf 09, als die Schwarz-Weißen dem Wetterchaos, einem kurzfristigen Schiedsrichterwechsel sowie der Verletzung von Libero Jan-Henrik Radeke trotzten und verdient den ersten Sieg in diesem Jahr einfuhren. Auch beim Doppel-Heimspieltag gegen die Frankfurt Juniors und den SV Lindow-Gransee bestätigte die Kernebeck-Crew den Trend. Die Pflichtaufgabe Frankfurt wurde souverän mit 3:0 erledigt. Der Spitzenreiter aus Lindow musste sich anstrengen, um die volle Punktzahl einzufahren.

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Auch von der anschließenden dreiwöchigen Pause ließ sich der Klub aus dem Weserort nicht aus dem Konzept bringen. Dem TuB Bocholt, seines Zeichens Tabellenfünfter, knöpften die Badener einen Punkt ab und hatten im Tiebreak sogar die Chance auf zwei Punkte. Und auch in Kiel knüpften die Schwarz-Weißen nahtlos an die Leistungen der vergangenen Wochen an. Dass jetzt erneut eine mehrwöchige Pause ansteht, kommt für den TV Baden mal wieder zur Unzeit. „Das spielt uns nicht in die Karten“, gibt Werner Kernebeck zu. Es komme nun erneut darauf an, die Spannung aufrechtzuerhalten, gerade im Hinblick auf den Saisonendspurt.

Das nächste Spiel der Schwarz-Weißen ist aktuell noch für den 10. April beim USC Braunschweig terminiert. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die Partie ausgetragen wird, da die Braunschweiger seit Monaten kein Spiel mehr bestritten haben. Daher sieht alles danach aus, dass die nächste Partie am 17. April steigt. Dann reisen die Badener an die Ostsee zum SV Warnemünde. Die spielfreie Zeit will Werner Kernebeck nutzen. „Wir können im Training bestimmte Elemente verfeinern“, sieht der TVB-Trainer auch Vorteile durch die mehrwöchige Pause.

Nach der Partie gegen Warnemünde steht für den TV Baden mit dem Heimspiel gegen den PSV Neustrelitz nur noch eine Partie in dieser von der Pandemie geprägten Saison an. Auch wenn der Klassenerhalt bereits in trockenen Tüchern ist, möchten die Schwarz-Weißen noch so viele Punkte wie möglich einfahren. Hoffnung macht dem TVB der Trend der vergangenen Wochen. „Die Tendenz ist klar ersichtlich“, sagt Werner Kernebeck. Schaffen es die Badener, ihre gute Form trotz der Pause beizubehalten, liegen ein paar Punkte durchaus im Bereich des Möglichen.

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