Volleyball 2. Bundesliga

Der Moerser SC ist für den TV Baden eine Nummer zu groß

Der TV Baden trat am Sonntag beim Moerser SC an. Von Erfolg war das erste Auswärtsspiel der neuen Saison nicht geprägt. Der TVB unterlag beim früheren Europapokalsieger deutlich.
19.09.2021, 18:30
Lesedauer: 1 Min
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Der Moerser SC ist für den TV Baden eine Nummer zu groß
Von Florian Cordes

Werner Kernebeck war sich im Klaren darüber, dass der Moerser SC für seine Mannschaft eine sehr hohe Hürde darstellen würde. Und so kam es dann auch: Die von Kernebeck trainierten Zweitliga-Volleyballer vom TV Baden waren beim Meisterschaftskandidaten aus Nordrhein-Westfalen chancenlos. Bereits nach 85 Minuten war die Begegnung zu Ende. Der ambitionierte Moerser SC setzte sich klar mit 3:0 (25:14, 25:16, 25:22) durch.

Der Coach wirkte nach dem Spiel durchaus enttäuscht. Er wollte nicht zu schwarz malen, fand für die beiden ersten Sätze aber doch klare Worte: Die Gastgeber hätten sein Team mit ihren starken Angreifern teilweise auseinandergenommen. „Wir haben da einfach kein Mittel gefunden. Unsere Annahme hat in zwei Sätzen nicht funktioniert. Und nur wenn die steht, erarbeitet man sich auch Möglichkeiten“, vermisste Kernebeck ein entscheidendes Element in seiner Mannschaft. „Daher sind die Sätze eins und zwei auch so deutlich und einseitig verlaufen.“

Nach den beiden ersten Durchgängen stand im ENNI-Sportpark eine Pause an. „Und die hat uns ganz gutgetan. So hatten wir Zeit, uns ein wenig zu sammeln“, sagte Kernebeck, der während der Verschnaufpause bei seinen Spielern scheinbar die richtigen Knöpfe drückte. Denn der TV Baden agierte im dritten Satz wesentlich besser. „Moers hat, so finde ich, nicht großartig nachgelassen. Dafür sind wir in der Annahme stabiler geworden. Und auch im Angriff sowie im Block haben wir gute Sachen gezeigt“, lobte Kernebeck seine Crew.

Durch die Steigerung hielt der TV Baden den dritten Satz über den gesamten Verlauf offen. Beim 22:23 aus TVB-Sicht war noch alles möglich. Der Moerser SC erspielte sich dann den ersten Matchball und nutzte diesen auch. „Unter dem Strich ist es für Moers ein klarer Sieg, der so auch in Ordnung ist. Ich hätte mir gewünscht, dass wir in allen Sätzen so spielen wie im dritten. Moers war aber für uns eine Klasse zu hoch“, sagte Kerne­beck. „Wir müssen das jetzt abschütteln. Alles vergessen sollten wir aus dem Spiel nicht und das Positive mitnehmen.“

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