Windpark in Bollen

Wieder nächtliche Transporte durch Achim

Für den Bau der drei Windräder in Achim-Bollen, die den Windpark Bremen-Mahndorf erweitern, werden nun weitere Vorkehrungen getroffen. Diese schließen nächtliche Transporte mit ein. Den ersten schon im März.
02.03.2021, 16:05
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Wieder nächtliche Transporte durch Achim
Von Kai Purschke

Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Windparks Bremen-Mahndorf in Bollen gehen in eine neue Phase. Um die Fundamente der Windenergieanlagen herstellen zu können, wird ein Spezialgerät benötigt, das laut Achimer Stadtverwaltung wohl in der Nacht zu Dienstag, 9. März, per Sondertransport über die bereits bestehende Zufahrt des Sportplatzparkplatzes in das Windfeld gebracht wird. Weitere nächtliche Sondertransporte durch Achim werden ab Mitte August dieses Jahres notwendig, weil dann die Komponenten der Windenergieanlagen geliefert werden, die bis Ende September stehen sollen.

Bisher hat Investor WPD in dem Gebiet die notwendigen Wege errichtet oder ertüchtigt und die Stellflächen hergestellt, die für den Kran und die Service- und Baufahrzeuge benötigt werden. Außerdem wurden kürzlich Gehölze zurückgeschnitten und gefällt – „insbesondere entlang der Uphuser Heerstraße“, wie es aus dem Rathaus heißt. Dies sei notwendig gewesen, um dort eine temporäre Baustraße für die Komponenten der Windenergieanlagen herstellen zu können. Die Maßnahmen seien rechtzeitig noch in der Fällperiode bis Ende Februar abgeschlossen worden. Nach Beendigung der Baumaßnahmen im Windpark und erfolgtem Rückbau der Baustraße werde an gleicher Stelle Ersatz geschaffen.

Für den Bau der Baustraße wird von der Uphuser Heerstraße kurz vor der Ortseinfahrt Uphusen eine Rampe mit einem 180-Grad-Bogen hergestellt, um von dort auf den bereits bestehenden Feldweg in Richtung Windpark zu gelangen. „So konnte erreicht werden, dass die Ortsdurchfahrten und verkehrlichen Einschränkungen minimiert werden“, sagt die Stadtverwaltung. Diese Arbeiten werden im März dieses Jahres beginnen und Mitte April abgeschlossen sein.

Investor WPD hatte auf Druck der Politik und der Bürger die Erweiterung des Windparks Bremen-Mahndorf von fünf auf drei Windräder reduziert. Die vorbereitenden Arbeiten hatten im Sommer 2020 begonnen – dabei wurde im Erdreich eine Fliegerbombe entdeckt, die dort entschärft wurde.

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