Fußball Bezirksliga Alles geregelt in Hülsen

Beim SV Vorwärts Hülsen war nach Saisonabschluss nochmals Unruhe aufgekommen, nun ist aber alles geklärt mit dem Coach, dem neuen Co-Trainer und zwei Spielern, die gehen müssen.
12.06.2019, 18:08
Lesedauer: 1 Min
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Alles geregelt in Hülsen
Von Patrick Hilmes

Hülsen. Eigentlich war bereits alles klar und doch ist beim SV Vorwärts Hülsen nach der Saison in der Fußball-Bezirksliga nochmals Unruhe aufgekommen. Der Grund: Bedingungen für des Trainers Zusage sind zunächst nicht erfüllt worden.

Spekulationen machten bereits die Runde, der SVV sei bereits auf Trainersuche. Coach Marc Jamieson, der die Hülsener letztlich zum Klassenerhalt führte, hatte bereits frühzeitig für eine weitere Spielzeit zugesagt, stellte jedoch ein paar Bedingungen. Sein wichtigster Punkt war die Neubesetzung des Co-Trainer-Postens. Dave Otto zieht sich zurück, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Diese Forderung wurde aber zunächst nicht erfüllt. „Alleine ist das nicht möglich, das wäre eine Katastrophe gewesen. Und so hätte ich auch nicht weitergemacht“, betont Jamieson. Doch das alles bleibt nun im Konjunktiv, denn er hat seinen Co-Trainer bekommen. Dieses Amt übernimmt nun Jan Twietmeyer, der zugleich auch Teammanager ist.

Und das Gespann verspricht, dass beim SVV in der nächsten Saison ein anderer Wind herrschen wird. „Jan tickt genauso wie ich und mit den jungen Neuzugängen blasen wir zur Attacke. Die Alten werden sich umgucken, denn es herrscht dann Konkurrenzkampf. Sie werden aus dem Trott rauskommen müssen, denn spielen, ohne zu trainieren, das wird es nicht mehr geben“, verspricht Jamieson, „aber das ist auch von allen so gewollt.“

Fast von allen –– zwei Spieler wollen laut Jamieson auch aus eigenem Antrieb die Mannschaft verlassen. „Sie wollen selber weg und scheuen auch den Konkurrenzkampf“, sagt der Coach über die beiden Winterzugänge Tim Cordes und Güven Ayik.

Auf diese beiden Kräfte muss der SVV somit in Zukunft ebenso verzichten wie die von Marc Jamieson selbst. Als Torhüter will der Coach nicht mehr auflaufen. „Das war zwar schon letzte Saison nicht geplant, diesmal will ich aber auf keinen Fall spielen müssen“, betont Jamieson und begründet dies damit, weniger Einfluss auf seine Truppe nehmen zu können, wenn er selbst auf dem Platz steht. Abhilfe soll ein weiterer Keeper schaffen, mit dem der SVV in Gesprächen steht.

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