Fußball-Bezirksliga

Der Gegner beschenkt den SVV Hülsen

Ein spätes Tor beim VSK Osterholz-Scharmbeck hat dem SV Vorwärts Hülsen noch einen Punkt gebracht.
17.02.2019, 19:51
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Der Gegner beschenkt den SVV Hülsen
Von Tobias Dohr
Der Gegner beschenkt den SVV Hülsen

Trainer Marc Jamieson stand beim SVV Hülsen einmal mehr im Tor.

Björn Hake

Osterholz-Scharmbeck. Der VSK Osterholz-Scharmbeck hat gleich zum Auftakt der Restrunde in der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 zwei Zähler regelrecht verschenkt. Das Team von Trainer Oliver Schilling kam im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SV Vorwärts Hülsen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Der Ausgleichstreffer fiel dabei erst drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit – und war zudem in mehrerlei Hinsicht ein Präsent der Kreisstädter.

Nach einem Ballverlust im Mittelfeld spielten die Gäste den Ball steil, viel zu steil für Gianluca Müller, der das Leder nicht mehr erreichen konnte. Zudem war VSK-Torwart Kevin Meier aus dem Kasten geeilt, um den Ball kurz vor dem Sechzehner zu klären. Dennoch brachten Ali Dag und Tobias Stöhr im Eifer des Gefechts den Hülsener Stürmer zeitgleich noch irgendwie zu Fall. Den absolut berechtigten Freistoß brachte Tim Cordes flach – und weder hart noch perfekt platziert – aufs VSK-Gehäuse. Kevin Meier tauchte ab, schien den Ball zu haben und ließ ihn dann doch zum schmeichelhaften Ausgleich passieren. Dass dieser Treffer sich nicht angedeutet hatte und am Ende glücklich zustande gekommen war, wusste auch Hülsens Spielertrainer Marc Jamieson: „Da hat uns der Torwart natürlich geholfen. Wir sind sehr zufrieden mit diesem Punktgewinn."

Die Anfangsphase hatte ganz klar den Hausherren gehört. Der VSK machte ordentlich Dampf, nahm aber nach rund 20 Minuten das Tempo raus und erspielte sich keine einzige nennenswerte Chance mehr vor der Pause. Erst mit der Einwechslung von Felix Gartelmann kam wieder mehr Zug ins VSK-Spiel. Nach einem der unzähligen langen Einwürfe von Sergej Baitler herrschte Alarm im Hülsener Strafraum, Winterneuzugang Lokman Abdi schob den Ball schließlich über die Linie (59.).

Doch anstatt nun die endgültige Entscheidung zu suchen, ließen die VSK-Akteure besonders im letzten Spielfelddrittel die nötige Zielstrebigkeit vermissen. So kam es am Ende, wie es so oft in solchen Spielen der Fall ist, wenn eine Mannschaft zu wenig aus ihrer Feldüberlegenheit macht.

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