Tourismus Digitaler Reiseführer

Infos zu den besten Sehenswürdigkeiten, wichtigen Anlaufstellen und dem Nahverkehr sowie Wander- und Radfahrrouten finden Gäste der Gemeinde Kirchlinteln nun in einer App.
12.12.2021, 15:24
Lesedauer: 3 Min
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Digitaler Reiseführer
Von Marie Lührs

In Kirchlinteln gibt es viel zu entdecken. Nicht umsonst zieht es Touristen und Ausflügler immer wieder in die Gemeinde. Um ihnen den Aufenthalt nun noch komfortabler zu machen, gibt es jetzt einen digitalen Reiseführer. Per App oder über den Browser können sich Gäste über Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten und Veranstaltungen informieren.

Ein dicker Aktenordner, die sogenannte Gästemappe, bot bisher Besucherinnen und Besuchern der Gemeinde die Informationen, die sie nun bequem per Smartphone, Tablet oder Computer abrufen können. "Es ist wichtig, mit der Zeit zu gehen", findet Petra Lindhorst-Köster, die Tourismusbeauftragte der Gemeinde. Sie hatte den digitalen Reiseführer angeregt und in Zusammenarbeit mit dem Anbieter Gastfreund realisiert. Finanziert wurde das Projekt mit Zuschüssen der Leader-Regionen Aller-Leine-Tal und Hohe Heide. "Unsere Gäste sind mobil, sie haben ein Smartphone oder Tablet und können damit umgehen." Die Nutzung digitaler Angebote sei längst keine Frage des Alters mehr.

Vorteile liegen auf der Hand

Die Vorteile des digitalen Angebots liegen auf der Hand: "Die meisten Menschen informieren sich vor ihrem Urlaub im Internet", weiß Lindhorst-Köster. Die digitale Version der Gästemappe lasse sich zudem viel leichter aktualisieren. Bisher habe sie immer einzelne Seiten mit Neuerungen an die Gastgeber weitergeleitet, die diese dann in ihren analogen Mappen abheften konnten, erzählt die Tourismusbeauftragte. Nun lassen sich mit wenigen Klicks Informationen aktualisieren oder ergänzen. 

„Wenn ein Gast von seiner Unterkunft in Kirchlinteln morgens in den Vogelpark gefahren ist, dann steht er vielleicht am frühen Nachmittag in Walsrode und fragt sich, was er jetzt unternehmen könnte. Dank der Gastfreund-App sieht er dann zum Beispiel, dass der Barfußpark in Egestorf nicht weit entfernt ist“, zeigt Lindhorst-Köster die flexible Nutzung der App auf. Unabhängig von den Öffnungszeiten der Tourist-Info könne sich ein jeder so schnell eine geeignete Beschäftigung suchen.

Zehn Sehenswürdigkeiten

Für die App hat Lindhorst-Köster die "Top Ten"-Sehenswürdigkeiten der Gemeinde aufgelistet. „Darin finden sich die Orte, von denen ich meine, dass man sie gesehen haben muss, wenn man hier Urlaub macht.“ Neben einer Fahrt mit der Kleinbahn sollen sich Besucher auch die Hügelgräber Heide, das Imkereimuseum und die Wassermühle Stemmen nicht entgehen lassen. Als Hotspot für Kinder sind zudem der Waldspielplatz im Kernort und der regionaltypische Spiel- und Kulturort Moorkieker in Kükenmoor aufgeführt. Mit wenigen Klicks erfahren die Urlauber, was sie am Zielort erwartet, welche Öffnungszeiten es gibt und wie sie überhaupt dort hinkommen.

Wer die Gemeinde auf eigene Faust zu Fuß, per Rad oder aber per Inline-Skates erkunden möchte, findet in der App ebenfalls geeignete Routen. Selbst eine Kanu-Tour hält die digitale Gästemappe bereit. Für sie sind allerdings Anmeldungen erforderlich – die dafür nötigen Infos sind im Internet hinterlegt. Weitere Rubriken führen Einkaufsmöglichkeiten – vom Supermarkt bis hin zu Hofladen und Milchtankstelle – sowie Ärzte, Apotheken und weitere wichtige Anlaufstellen auf.

Bilder vom Fotowettbewerb

App und Internetseite sind mit zahlreichen Fotos aus der Gemeinde gespickt. Sie zeigen unter anderem die blühende Heide, die alte Eichen-Allee mit dem Kopfsteinpflaster zwischen Kirchlinteln und Kükenmoor sowie die Allerfähre. "Viele Aufnahmen sind von unseren Fotowettbewerben", erzählt Lindhorst-Köster. Sie könnten auch abhängig von der Jahreszeit ausgewechselt werden. "Die Zusammenarbeit mit Gastfreund war toll", findet sie. Das Unternehmen habe die Seite zusammengestellt, die Aktualisierungen könne sie nun nach einer Schulung selbst übernehmen.

Doch damit, eine digitale Gästemappe anzubieten, ist es nicht getan. "Die Gäste müssen auch wissen, dass es sie gibt", sagt Lindhorst-Köster. Unter anderem in der Tourist-Info im Lintler Krug gibt es daher nun auch Flyer, die auf das Angebot aufmerksam machen. Betreiber von Ferienwohnungen und Pensionen sind zudem aufgerufen, in ihren E-Mail-Signaturen für die App zu werben, um die Gäste auf die Neuerung aufmerksam zu machen. 

"Wir haben aber auch weiterhin Ferienmappen", verspricht die Tourismus-Expertin. Wer also lieber ganz analog durch die Angebote in und um die Gemeinde schmökern möchte, kann dies weiterhin bei der Tourist-Info im Kernort sowie bei verschiedenen Gastgebern tun. 

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