Reiten Großer Sport vor großer Kulisse

Frauke Dettmer verbucht das Lohberg-Turnier des RV Graf von Schmettow als Erfolg. Die Atmosphäre sei in diesem Jahr überragend gewesen.
08.07.2019, 18:19
Lesedauer: 2 Min
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Großer Sport vor großer Kulisse
Von Florian Cordes

Die Zahlen sprechen für sich und sind ziemlich beeindruckend: Mehr als 1400 Nennungen hat es in diesem Jahr beim Lohberg-Turnier des RV Graf Schmettow gegeben. Fast 500 Pferde und mehr als 1000 Reiter tummelten sich während der drei Turniertage auf dem Gelände in der Hasenheide. Doch nicht nur diese Ziffern machten Frauke Dettmer, erste Vorsitzende des Reitvereins aus der Gemeinde Kirchlinteln, sehr glücklich. „Die Anzahl der Zuschauer war in diesem Jahr bombastisch“, sagt sie.

Wenn Frauke Dettmer über die Atmosphäre bei der diesjährigen Auflage des Lohberg-Turniers spricht, gerät sie schon fast ins Schwärmen. Das Wort perfekt nahm sie zwar nicht in den Mund, aber die drei Tage seien rundum gelungen. „Die Stimmung war an jedem Tag toll. Es kamen wesentlich mehr Zuschauer als im Vorjahr“, erzählt sie. Warum die Resonanz 2019 höher war als 2018 könne sie jedoch nur vermuten. Unter anderem spielte aber das Wetter mit. Frauke Dettmer mag gar nicht daran denken, welchen Verlauf das Turnier genommen hätte, wenn am vergangenen Wochenende die Temperaturen so hoch gewesen wären wie sieben Tage zuvor. „So aber waren es für die Reiter, Pferde und die Zuschauer optimale Bedingungen“, findet die Vorsitzende des RV Graf von Schmettow.

Ein weiterer Grund für den großen Zuspruch war allerdings auch, dass in diesem Jahr wieder viele bekannte Reiter gemeldet hatten und als Zuschauermagneten fungierten – unter anderem ließ sich die Deutsche Meisterin im Springreiten Julie Mynou Diederichsmeier den Start beim Lohberg-Turnier nicht entgehen. Diederichsmeier ging bei insgesamt zehn Prüfungen an den Start, darunter war auch einer der sportlichen Höhepunkt des Wochenendes – die Springprüfung der Klasse S** mit Siegerrunde. Diese verpasste die Reiterin des RV Aller-Weser mit ihrem Pferd Quintana am Sonntag allerdings, weil sich das Duo im Umlauf vier Fehlerpunkte leistete. Am Ende belegte Julie Mynou Diederichsmeier den sechsten Platz. Zwei Ränge vor ihr landete die in Morsum lebende Alexa Stais auf Goodwill. Ihr riss im Stechen die Trense und sie musste aufgeben.

Die goldene Schleife sicherte sich Steffi Böhe (RV Luhmühlen). Sie absolvierte auf Yoghi den Parcours im Stechen fehlerfrei und mit 44,19 Sekunden am schnellsten. Ebenfalls ohne Fehlerpunkte blieben im Stechen der Zweitplatzierte Rene Prendel (RV Schneverdingen) und der Dritte Eric Müller-Rulfs (RC Tempo Ritterhude). Beide waren aber langsamer unterwegs als die Siegerin. Bereits am Sonnabend wurde eine Springpfüfung der Klasse S* absolviert. In dieser bestimmten zwei Springreiter aus dem Landkreis Verden das Geschehen: Alexa Stais gewann die Prüfung auf Qualle vor Oliver Ross vom RV Aller-Weser. Er absolvierte den Parcour auf La sorciere feu und war nur einen Wimpernschlag langsamer als Stais.

„Super besetzt waren auch die Dressurprüfungen“, sagt Dettmer. Unter anderem setzte sich Sascha Böhnke (RFV Nienburg) im Sattel von Secret kiss in der Dressur der Klasse S* durch. doch nicht nur in dieser Prüfung sei Spitzensport geboten. Das war laut Frauke Dettmer in allen Wettkämpfen der höheren Klassen der Fall gewesen: „Es waren schließlich auch hochqualifizierte Reiter und Pferde am Start.“ So stolz die erste Vorsitzende des RV Graf von Schmettow aber auch darauf ist, dass Jahr für Jahr viele namhafte Reiter zum Lohberg-Turnier kommen, hat sie für die Zukunft doch einen Wunsch: „Wir möchten in den kommenden Jahren gerne noch mehr für die Nachwuchsreiter anbieten.“

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