Motorsport

Rückschläge zum Saisonauftakt

Der junge Kartfahrer Leon Bauchmüller zeigt in Kerpen sein Können, fällt allerdings auch zweimal aus.
07.08.2020, 16:52
Lesedauer: 1 Min
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Rückschläge zum Saisonauftakt
Von Florian Cordes
Rückschläge zum Saisonauftakt

Leon Bauchmüller ist jetzt in Kerpen an den Start gegangen.

Fast Media

Für Leon Bauchmüller – amtierender Rookie-Meister der ADAC Kart Academy – hat die Saison nun begonnen. Schauplatz der Saisoneröffnung war der traditionsreiche Erftlandring in Kerpen. Bei seinem ersten Start in der Junioren-Klasse zeigte Bauchmüller zwar sein Können, der junge Motorsportler musste während seines Debüts in der neuen Klasse aber auch Rückschläge hinnehmen.

Ein Feld von 46 Junioren aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland wartete auf Leon Bauchmüller bei der ersten von vier Veranstaltungen im ADAC Kart Masters. Aufgrund die Eindämmung der Corona-Pandemie startete das Jahr für den Bendingbosteler später als ursprünglich geplant. Untätig war Leon Bauchmüller vor dem Auftakt aber keinesfalls: Bereits seit Mitte Mai absolvierte er zahlreiche Trainingskilometer und ging daher bestens vorbereitet in die Rennen.

Für viel Spannung sollte in Kerpen das Wetter sorgen. Nach einer Hitzeschlacht während der Trainingsfahrten am Freitag, begann es am Sonnabend – pünktlich zum Beginn des Zeittrainings – zu regnen. Leon Bauchmüller stellte sich aber gut auf den Regen ein und landete im Klassement auf Rang 16. Einen ersten Rückschlag setzte es jedoch im ersten Lauf: ein Ausfall warf ihn weit zurück. Im zweiten Durchgang kam er aber als Zwölfter ins Ziel und sicherte sich damit sein Finalticket für den Sonntag.

Von Startposition 23 ging Leon Bauchmüller mit seinem Kart ins Rennen. Doch der Auftakt sollte ihm gelingen: Nach 15 Runden hatte er sich um sechs Plätze verbessert und landete damit prompt in den Punkterängen. Noch weiter Boden gut machte er im zweiten Finale. Aber auch diesmal wurde der Schützling des MPK Racing Teams Opfer eines Ausfalls und beendete den Auftakt mit gemischten Gefühlen. „Wir waren schnell genug, um in die Top zehn zu fahren. Doch wenn man einmal im Mittelfeld festhängt, ist es schwer, da wieder raus zu kommen. Dort gibt es immer die Gefahr von Kollisionen. Beim nächsten Mal sollte es besser laufen, wir werden hart daran arbeiten und noch einige Tests absolvieren“, fasste Bauchmüller das Auftaktwochenende zusammen. Weiter geht es für ihn vom 18. bis 20. September auf der neuen Kartstrecke im sächsischen Mülsen.

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