Duathlon-Weltmeisterschaft

Siedlitzki wird bei WM in Pontevedra Vierter

Christian Siedlitzki wollte gerne eine Medaille bei der WM gewinnen. Dieses Ziel verpasste er jedoch knapp.
29.04.2019, 16:00
Lesedauer: 1 Min
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Siedlitzki wird bei WM in Pontevedra Vierter
Von Florian Cordes
Siedlitzki wird bei WM in Pontevedra Vierter

Die ersten drei Athleten bei der WM waren zu stark für Christian Siedlitzki.

Wolfgang Niederau

Christian Siedlitzki ist bei der Sprintduathlon-Weltmeisterschaft im spanischen Pontevedra nur ganz knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt. Der in Armsen lebende Österreicher wurde in der Altersklasse 50 bis 54 Vierter. Aufgrund seiner Ergebnisse der vergangenen Wochen fuhr Siedlitzki zuversichtlich auf die iberische Halbinsel. „Als kleinen Nachteil habe ich aber angesehen, dass ich zu den Ältesten in meiner Altersklasse zählte“, sagte er.

Bei der WM musste Christian Siedlitzki fünf Kilometer laufen, 20 Kilometer mit dem Fahrrad absolvieren und anschließend noch einmal 2,5 Kilometer laufen. Der Armsener sagte, dass er sich ausgesprochen gut gefühlt habe. Das machte sich auf der ersten Laufstrecke auch bemerkbar: Als Dritter wechselte er aufs Fahrrad, dicht gefolgt vom amtierenden Europameister Craig Dyce aus Großbritannien.

Die Radstrecke verlangte den Duathleten alles ab. Mit Bestzeit fuhr der Brite Dyce auf Platz drei vor. Siedlitzki musste seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen, aber mit der sechstbesten Radzeit lag er noch immer in Lauerstellung. Die Führenden Joaquim Lopes (Portugal) und David Serra Termens (Spanien) ließen aber nichts anbrennen und bauten ihren Vorsprung aus. „Da war schon klar, dass ich mit der Medaillenvergabe nichts zutun habe“, sagte Siedlitzki. Auf der zweiten Laufstrecke gab er aber noch einmal alles und lief als Vierter über die Ziellinie.

Zunächst sei er enttäuscht gewesen, doch schon recht schnell freute sich Christian Siedlitzki über sein Abschneiden: „Sicherlich war mein Ziel eine Medaille. Ich fühlte mich sehr gut, was sich in den Zeiten widerspiegelt. Aber die ersten Drei waren heute einfach noch schneller. Schließlich war es auch eine WM. Am 2. Mai werde ich beim Aquathlon nochmals alles geben, obwohl die Konkurrenz bärenstark ist.“

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