Fußball-Landesliga

Aufmerksame Etelser

Der TSV Etelsen wollte dem VfL Lüneburg die Lust am Fußballspielen nehmen. Das gelang den Schlossparkkickern, die das Spiel knapp mit 1:0 gewannen.
04.10.2020, 19:12
Lesedauer: 1 Min
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Von Florian Kastens
Aufmerksame Etelser

Nils Koehle erzielte für den TSV Etelsen den einzigen Treffer des Tages. Dieser war aber gleichzeitig der Siegtreffer.

Björn Hake

Durch den goldenen Treffer von Nils Koehle aus der 29. Spielminute haben die Landesliga-Fußballer des TSV Etelsen ihr Heimspiel gegen den VfL Lüneburg mit 1:0 (1:0) gewonnen. Nils Goerdel, Trainer des TSV, freute sich über den zweiten Sieg in Serie: „Die Mannschaft hat sich heute mit dem Sieg für ihre starke Leistung belohnt. Wir waren vor allem sehr aufmerksam bei den zweiten Bällen, sodass Lüneburg im Prinzip aus dem Spiel heraus über 90 Minuten nicht eine klare Torchance hatte.“

Es entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Die Gäste probierten es rund 20 Minuten mit Kombinationsfußball. Als sie mit diesem Stil aber immer wieder hängenblieben, setzten sie vermehrt auf lang geschlagene Bälle, die die TSV-Defensive aber sehr gut verteidigte. Mit einem ähnlichen Prinzip gingen die Platzherren in Führung. Einen langen Abschlag von Torhüter Cedric Dreyer verlängerte David Airich in den Lauf von Nils Koehle, der den Ball aufspringen ließ und ihn dann sehenswert im langen Eck unterbrachte. Mit der Führung im Rücken kehrte noch mehr Sicherheit ins Etelser Spiel ein. Die Viererkette verteidigte im Verbund mit den weiteren Mannschaftsteilen weiterhin sehr aufmerksam. Auf der Gegenseite verpassten David Airich und Nico Meyer das mögliche 2:0. In der 83. Minute hatten die TSV-Anhänger den Torschrei auf den Lippen, als der kurz zuvor eingewechselte Alex Ruf aus rund 40 Metern das leere Tor nur knapp verpasste.

Eine Minute vor dem Ende wurde es noch einmal brenzlig, als ein langer Ball der Gäste im Etelser Strafraum auftrumpfte, der Nachschuss dann aber geblockt werden konnte. Goerdel: „Eigentlich war das der einzige Moment, in dem wir nochmal ein wenig zittern mussten. Ansonsten ging unsere Taktik voll auf. Wir haben Lüneburg die Lust am Fußballspielen genommen, sodass sie nur noch lang spielen konnten. Daraus sind immer wieder gute Umschaltmomente für uns entstanden. Der Sieg gibt uns weiteres Selbstvertrauen.“

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