Handball-Landesklasse Frauen

Daverden zahlt viel Lehrgeld

Der TSV Daverden muss gleich im ersten Saisonspiel feststellen, dass in der höheren Liga ein anderes Niveau herrscht als in der Regionsoberliga. Die Aufsteigerinnen verlieren deutlich beim SVGO Bremen.
05.10.2020, 16:30
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

In der Landesklasse weht ein anderer Wind. Diese schmerzvolle Erfahrung mussten die Handballerinnen des TSV Daverden gleich zum Saisonauftakt machen. Beim SVGO Bremen zog der Aufsteiger mit 18:33 (11:16) den Kürzeren. Man habe reichlich Lehrgeld bezahlt, meinte TSV-Coach Martin Eschkötter. „25 Minuten lang spielen wir gut mit, dann hat Grambke seine Deckung umgestellt und wir geraten immer deutlicher ins Hintertreffen“, schilderte Eschkötter den Verlauf der Partie im Norden der Hansestadt.

Vivien Oetting hatte die Gäste mit 1:0 in Führung gebracht. In der Folge war es ein ausgeglichenes Match, mehrmals wechselte die Führung. 11:11 lautete dar Zwischenstand vier Minuten vor der Halbzeit. Tessa Zabel hatte für den TSV per Siebenmeter getroffen. Danach fielen die Treffer für den SVGO Bremen im 30-Sekunden-Takt. Fünf Tore betrug der Rückstand der Eschkötter-Crew zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff änderte sich an dem Toreabstand zunächst nichts – 21:15 (38.).

Im weiteren Verlauf bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung noch auf 15 Tore aus. Seine Mannschaft, monierte Martin Eschkötter, habe sich hängen lassen. „Kurz vor der Halbzeit verlieren den Faden, später konnte ich dann von außen kaum noch Einfluss nehmen.“ Beste Werferin aufseiten des TSV Daverden war Tessa Zabel (7/4 Tore). Bereits am kommenden Donnerstag, 8. Oktober, steht für den TSV Daverden das erste Heimspiel an. Gegner ist dann der TuS Komet Arsten II sein. Martin Eschkötter: „Arsten ist in der vergangenen Saison auf dem letzten Platz gelandet. Nach dem Spiel wissen wir, was für uns in der Landesklasse möglich ist.“

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