Handball-Verbandsliga

TSV Daverden überzeugt in der Breite

Bereits im Training hatte Ingo Ehlers ein gutes Gefühl. Und das sollte den Trainer des TSV Daverden nicht täuschen: Sein Team gewann zu Hause gegen die SG Neuenhaus/Uelsen.
11.10.2020, 14:38
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Von Jürgen Prütt
TSV Daverden überzeugt in der Breite

Mit seinen vier Toren hatte Ole Fastenau (links) einen großen Anteil am Sieg des TSV Daverden gegen Neuenhaus/Uelsen.

FOCKE STRANGMANN

Am ersten Spieltag waren die Handballer des TSV Daverden beim TV Neerstedt unter die Räder gekommen. Beim ersten Auftritt in eigener Halle lief es nun deutlich besser für den personell gebeutelten Verbandsligisten und seinen Trainer Ingo Ehlers. 30:24 (17:13) endete die Begegnung gegen die Gäste von der SG Neuenhaus/Uelsen. Beim ersten Saisonsieg wusste der TSV Daverden in der Breite zu überzeugen: Von neun eingesetzten Feldspielern trugen sich acht in die Torschützenliste ein. Am häufigsten traf Jonah Klimach. Sieben Treffer markierte der junge Mittelmann des TSV.

Lars Koröde und Ole Fastenau hatten für das 2:0 gesorgt. In Rückstand gerieten die Ehlers-Mannen im weiteren Verlauf nur noch ein einziges Mal: Jörn Wolterink hatte in Minute 19 per Siebenmeter für das 10:9 aus Sicht der Gäste gesorgt. Jonah Klimach sowie zweimal Boyke Wilkens holten die Führung dann postwendend zurück – 12:10 (22.). Zur Halbzeit hieß es bereits plus vier Tore für die Gastgeber. Bei der SG Neuenhaus/Uelsen langte Jörn Woltering zweistellig hin. Elf Tore – vier davon per Siebenmeter erzielt – sollten am Ende aber nicht für etwas Zählbares reichen. Vielmehr hielt der TSV Daverden das nach zwei Spieltagen weiterhin sieglose Team aus der Grafschaft Bentheim über die Zwischenstationen 23:19 (44.) und 27:22 (50.) auf Distanz. Eine Minute vor dem Ende zeichnete Klimach für Treffer Nummer 30 verantwortlich.

Der Sieg habe sich schon im Training angedeutet, erklärte Ingo Ehlers. „Die Mannschaft war heiß auf das erste Heimspiel und hat das dann auch mit ins Spiel genommen.“ Die zweite Welle habe gut funktioniert, befand Ehlers. Man habe beim Gegner einige „Zeitstrafen gezogen“. Defensiv hatte Daverdens Trainer auf die bewährte 6:0-Deckung gesetzt. Ehlers: „Wir wollten der Achse Mittelmann/Kreisläufer nicht zu viele Räume lassen und sind Wolterink bei Neunmetern angegangen.“ Der Plan sei aufgegangen. Sieben Tore aus dem Feld seien eine akzeptable Quote für den Haupttorschützen der SG. Nicht gut geklappt habe bei seiner Mannschaft die erste Welle, sprach Ingo Ehlers ein Manko an. Ehlers: „Die war eigentlich nicht vorhanden.“

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