Handball-Verbandsliga TSV Daverden gleicht sein Punktekonto aus

Der TSV Daverden hat die Saisonpunkte vier und fünf eingefahren. Denn zu Hause haben die Grün-Weißen gegen den OHV Aurich II gewonnen.
31.10.2021, 14:45
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

In der Handball-Verbandsliga der Männer hat der TSV Daverden einmal mehr seine Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einem 30:23 (15:12)-Erfolg gegen den OHV Aurich II hat die Mannschaft von Trainer Ingo Ehlers ihr Punktkonto ausgeglichen. Alle fünf Zähler haben die Grün-Weißen bis dato in der Langwedeler Schulsporthalle geholt. Nach der hohen Pleite beim ATSV Habenhausen II (18:41) habe seine Sieben die richtige Antwort gegeben, meinte Ingo Ehlers. Mit dem Saisonverlauf, so der Coach des TSV, sei er bisher zufrieden. "Wir sind voll im Soll, gegen Aurich haben wir unser bisher bestes Spiel abgeliefert."

Die Anfangsphase war zunächst an die Gäste gegangen: 3:1 führte der OHV, als die Partie in  der 7. Minute angekommen war. Der Treffer zum 2:3 durch Ole Fastenau war der Auftakt zu einem fulminanten Zwischenspurt der Gastgeber. Achtmal in Folge trafen die Daverdener – 10:3 (20.). In Durchgang zwei stellte Fastenau auf 24:14 (42.). "Dann lassen wir es ein wenig schleifen und lassen den Gegner noch einmal herankommen", ärgerte sich Ehlers ein wenig über eine schwache Phase. „Wir können unser Niveau eben noch nicht komplett über 60 Minuten halten“, konnte sich Ehlers auf Hannes Wünsch und Keeper Dennis Emigholz (19 Paraden) verlassen. "Hannes hat in den entscheidenden Phasen Ruhe ins Spiel gebracht", lobte Daverdens Trainer den Rückkehrer.

Gegen den jungen und nicht in stärkster Besetzung angetreten OHV sei die Deckung ein Garant gewesen, sagte Ehlers: "Sonst müssen wir offensiver nach vorne verteidigen. Gegen die körperlich etwas schwächeren Auricher standen wir defensiver und konzentrierten uns auf das seitliche Verschieben." Schon im nächsten Spiel beim MTV Eyendorf würde aber wieder ein anderes Kaliber auf ihn und seine Mannschaft warten, blickt Ingo Ehlers voraus. "Eyendorf spielt einen extrem körperbetonten Handball. Da werden wir ganz anders gefordert", fährt der Coach am kommenden Sonnabend, 6. November, mit Respekt zum in eigener Halle noch ungeschlagenen Tabellenneunten aus der Lüneburger Heide. 

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