Fußball Bezrksliga

Tavan spricht von peinlichem Auftritt

Nach dem Abpfiff redete Emrah Tavan Klartext. Der Grund: Sein FSV Langwedel-Völkersen legte im letzten Heimspiel der Saison einen ganz schwachen Auftritt hin.
26.05.2019, 14:24
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Tavan spricht von peinlichem Auftritt
Von Florian Cordes
Tavan spricht von peinlichem Auftritt

Redete nach der Pleite Klartext: Emrah Tavan.

Björn Hake

Langwedel. Der Plan ist so einfach gewesen: Der FSV Langwedel-Völkersen wollte sein letztes Heimspiel in dieser Saison gewinnen und den Sieg anschließend gebührend feiern. Dass der Plan auch aufgehen würde, war nicht unwahrscheinlich. Schließlich hatte der Fußball-Bezirksligist die TSG Wörpedrof-Grasberg zu Gast, die seit Wochen als Absteiger feststeht. Es kam am Sonnabend aber alles anders. „Ich habe heute überhaupt keinen Grund mehr zu feiern“, sagte FSV-Trainer Emrah Tavan. Soeben hatte seine Elf mit 2:4 (0:3) gegen den künftigen Kreisligisten verloren.

„Den Ball haben wir hin und wieder gut laufen lassen. Aber das alles bringt ja nichts, wenn man keine Tore schießt“, ärgerte sich Tavan, der kein gutes Haar an seiner Mannschaft ließ. „Das war ein peinlicher und ganz schlechter Auftritt des gesamten Teams. Eigentlich hätten wir den Zuschauern ihr Eintrittsgeld aus der Mannschaftskasse zurückzahlen müssen.“ Besonders in der ersten Halbzeit zeigte der FSV eine schwache Leistung. Tavan: „Wir hatten zwar Torschüsse, die waren aber so schwach, die hätte meine Oma mit der Pinzette aufgenommen.“

Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten hingegen und lagen zur Pause mit 3:0 in Führung. Die Tore für Wörpedorf markierten Marc Fricke (26.), Bjarne Schnakenberg (30.) und Bernhard Linnenbaum (45.). Danach schwächten sich die Langwedeler selbst, als Niclas Tiedemann die Ampelkarte kassierte (56.). Dennoch traf Edward Kelsch zwölf Minuten später zum 1:3. Dieser Treffer machte die Tavan-Elf aber nicht besser. Elf Minuten vor dem Abpfiff stellte Bernhard Linnenbaum den Drei-Tore-Abstand wieder her. Das 2:4 resultierte aus einem Eigentor. Bjarne Schnakenberg war der Unglücksrabe.

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