Handball-Landesklasse

Zeitstrafen en masse für den TSV Daverden II

Der TSV Daverden II spielte gegen den Tabellenführer TSV Altenwalde gut mit. Mit einer besseren Wurfquote und weniger Zeitstrafen wäre gegen den Favoriten sogar ein Sieg möglich gewesen.
16.12.2019, 13:08
Lesedauer: 1 Min
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Zeitstrafen en masse für den TSV Daverden II
Von Florian Cordes

Viel hat den Landesklassen-Handballern des TSV Daverden II nicht gefehlt und sie hätten dem Spitzenreiter TSV Altenwalde die zweite Saisonniederlage beigebracht. Mit 30:33 (12:14) unterlagen die Grün-Weißen in eigener Halle dem Tabellenersten.

Laut Daverdens Coach Gerd Meyer waren zwei Dinge für die Niederlage verantwortlich: Zum einen sei die Chancenverwertung nicht gut gewesen, andererseits mussten die Gastgeber aber viel in Unterzahl spielen. Insgesamt 14 Zeitstrafen bekam die Meyer-Sieben aufgebrummt. Einige davon seien fragwürdig gewesen, meinte Meyer: „Aber es waren auch andere zweifelhafte Entscheidungen dabei. Wenn man dann hochgerechnet knapp 30 Minuten in Unterzahl spielt, wird es aber natürlich schwierig.“

Dennoch wäre ein Erfolg möglich gewesen. „Wir hätten das Ding schon für uns entscheiden können. Nach einem schwierigen Beginn waren wir lange Zeit auf Augenhöhe“, schilderte Meyer. Das zeigte sich auch am Spielverlauf. Den 12:14-Rückstand zur Pause drehten die Gastgeber binnen weniger Minuten in eine knappe Führung – 15:14. Und auch beim 18:18 war Daverdens Verbandsliga-Reserve noch im Spiel. Danach sei Altenwalde aber leicht davongezogen. Meyer: „Das war es dann leider für uns. Ein Sieg gegen den Ersten hätte uns noch einmal richtig viel Motivation gebracht.“

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