Dodenhof-Campus Neuer Campus für den Ortskern

Das Einkaufszentrum Dodenhof aus Posthausen plant den Bau eines modernen und energieeffizienten Büro- und Geschäftsgebäudes. Im „Campus 1“ sollen rund 40 Mitarbeiter und externe Mieter ihren Platz finden.
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Neuer Campus für den Ortskern
Von Lars Köppler

Rund fünf Jahre nach dem Bau der Appartementanlage „Campus D“ mit 28 Wohneinheiten für eigene Auszubildende plant das Einkaufszentrum Dodenhof ein ähnliches Großprojekt im Herzen Posthausens. „Campus 1“ lautet der Arbeitstitel für den dreigeschossigen Neubau, der auf rund 3000 Quadratmeter geplant werden und in unmittelbarer Nähe zu dem betriebseigenen Azubi-Campus entstehen soll.

Der Komplex soll zukünftig zu einem Drittel für interne Verwaltungs- und Dienstleistungsbereiche genutzt werden. Rund 40 Dodenhof-Mitarbeiter etwa aus den Bereichen Buchhaltung, Controlling und IT sollen laut Unternehmenssprecherin Michaela Strube nach der für den Herbst 2021 anvisierten Fertigstellung des Neubaus dort ihren neuen Arbeitsplatz beziehen. Greifbare Pläne gibt es derweil auch für die restlichen zwei Drittel der Büro- und Geschäftsflächen in dem Gebäude. Dieser Platz soll an externe Mieter vergeben werden. „Es gibt tatsächlich schon einige Interessenten. Ein Vertrag ist bereits abgeschlossen worden“, erklärt Strube, ohne ins Detail gehen zu wollen. „Mit dem Neubau leisten wir einen Beitrag, um die Ortschaft Posthausen weiter aufzuwerten und sorgen so für weiteres Wachstum in der Region“, ergänzt Ralph Dodenhof, der das seit 110 Jahren existierende Unternehmen mit seinen rund 2000 Beschäftigten heute führt.

Nur wenige Tage hatte es derweil gedauert, um im Ortskern Posthausens das ehemalige Geschäftshaus Grotheer und das Nachbargebäude, die frühere Volksbank, dem Erdboden gleich zu machen. Der Gebäudekomplex, der bereits seit vielen Jahren verwaist war und im Besitz von Dodenhof ist, war jüngst abgerissen worden, um Platz zu machen für ein neues, modernes und energieeffizientes Büro- und Geschäftsgebäude zu machen. Während die Belegung der Flächen zum Teil noch offen ist, steht schon jetzt fest, dass in die Bauplanung viele ökologische Aspekte einfließen sollen. Zu den Visionen zählen eine Photovoltaikanlage, E-Ladestationen für Autos und Fahrräder sowie ein besonderer Innenhof mit Teichanlage und hoher Aufenthaltsqualität.

Als Partner arbeitet Dodenhof derweil mit der Firma Goldbeck Nord aus Bremen zusammen. Dieser Generalübernehmer wiederum organisiert die Gewerke, die zum großen Teil auch aus der Region kommen. „Die Abrissarbeiten hat zum Beispiel die Firma Huhs vorgenommen“, berichtet Michaela Strube. Bei Dodenhof ist man vom Gelingen des Projekts „Campus 1“ auch mit Blick auf die Entwicklung im „Campus D“ in den vergangenen fünf Jahren felsenfest überzeugt. „Mit der Entwicklung sind wir sehr zufrieden. Es wird von vielen Azubis als Pluspunkt für eine Ausbildung hier angesehen. Das erste Mal ausziehen, auch wenn es nur unter der Woche ist, bezahlbar und eingerichtet. Und man braucht kein Auto, nicht mal ein Fahrrad. Teilweise, je nach Jahrgang, sind nicht alle Einheiten an Azubis vermietet, aber dann gibt es immer auch Mitarbeiter, die vorübergehenden Wohnraum suchen“, beschreibt Strube die aktuelle Situation.

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