Hochschule Ottersberg Ein weiterer Meilenstein für die HKS

Die Grundsteinlegung für den Neubau des Forschungstraktes ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Ottersberger Hochschule für Künste im Sozialen. Am Freitag wurde dieser Akt feierlich zelebriert.
19.12.2019, 16:14
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Ein weiterer Meilenstein für die HKS
Von Lars Köppler

Abgekämpft, aber doch glücklich über das bisher Erreichte und voller Vorfreude auf das, was das Glück im nächsten Jahr perfekt machen soll: Hinter Ralf Rummel-Suhrcke und seinem Team von der Ottersberger Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) liegen kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal aufregende Tage. Kurz nach der Präsentation des Projektes „FairVerkehr“ (wir berichteten) stand am Donnerstag mit der Grundsteinlegung des ersten Bauabschnitts für den neuen Forschungstrakt am Hochschulcampus an der Großen Straße ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der traditionsreichen Bildungseinrichtung auf dem Programm.

Im Beisein des Architekten Andreas Oevermann, der Bauleitung und des Gemeinde-Bürgermeisters Horst Hofmann (CDU) sowie des neuen Ottersberger Ortsbürgermeisters André Herzog (SPD) in seiner ersten offiziellen Amtshandlung vollzog das HKS-Kollegium zusammen mit zahlreichen Studierenden und der ausführenden Rohbaufirma Stehnke diesen symbolischen Akt. „Es ist eine beeindruckende Kulisse und für die Hochschule ein ganz bewegender Tag“, zeigte sich Rummel-Suhrcke, der bei dem für eine solche Zeremonie üblichen Einmauern der Zeitkapsel auch handwerkliches Geschick offenbarte, durchaus ergriffen. Gemeint waren unter anderem die 17 in den Himmel ragenden Träger mit einer Höhe von jeweils 17 Metern, die schon einmal erahnen lassen, welch imposanter und moderner Komplex im kommenden Jahr dort entstehen soll. „Wir wollen nicht nur architektonisch auffallen, sondern auch mit der Farbgebung der Metallfassade Akzente setzen“, betonte der HKS-Geschäftsführer.

Arbeiten laufen seit Oktober

Mit der Grundsteinlegung sind derweil die Erd- und Kanalarbeiten, in die auch die Firma Wolf Nürnberg involviert war, sowie die Arbeiten an der Gebäudesohle fristgerecht beendet worden. Voraussetzung für den Beginn einer Modernisierung des Campus an der Großen Straße war der Förderbescheid des Landes Niedersachsen und der EU für diesen ersten Bauabschnitt. Seit Oktober dieses Jahres läuft die Erweiterung und Modernisierung des vereinten HKS-Hochschulcampus mit dem Bau des Forschungstraktes auf dem Areal der Großen Straße. Der Komplex umfasst eine Nutzfläche von rund 1265 Quadratmetern und beinhaltet künstlerische Experimentierräume, Ateliers und Studios für Theater, Tanz und Bewegung sowie Medien- und Teamräume für interdisziplinäre Forschung. Ab dem Frühjahr 2020, so will es die Bauablaufplanung, werden im zweiten Bauabschnitt die Verwaltungs- und Büroräume, ein neuer Seminartrakt und eine Cafeteria hinzukommen.

Der Forschungstrakt-Neubau, der aus drei Etagen bestehen soll, kostet insgesamt rund acht Millionen Euro, wovon die Hochschule dank der Fördergelder nur zehn Prozent aus Eigenmitteln zur Finanzierung beisteuern muss. Die Kosten für die beiden anderen Gebäude muss die HKS selbst stemmen. „Das Bauvolumen für das erste Gebäude beträgt 4,1 Millionen Euro“, erklärte Rummel-Suhrcke und fügte hinzu, dass man aufgrund einer leichten Steigerung der ursprünglich kalkulierten Baukosten „etwas nachsteuern“ habe müssen. Nach der Fertigstellung soll der gesamte Alt-Campus am Wiestebruch aufgelöst und in den Bildungsstandort an der Großen Straße integriert werden.

Ganz neue Atmosphäre

Ralf Rummel-Suhrcke ist sich derweil sicher, dass der gesamte Campus durch das neue Gebäudeensemble und der Schaffung eines Willkommenshofes, eines Begegnungshofes zwischen dem alten Bestandsgebäude und den Neubauten sowie eines Werkhofes im hinteren Bereich im Zusammenspiel mit der bereits stark frequentierten HKS-Bibliothek eine ganz andere Atmosphäre erhalten wird. Um die vorgeschriebenen Parkplätze auf dem Areal anbieten zu können, hatte die Verwaltung das Grundstück hinter dem Campus gekauft. Hier sollen, verbunden mit einer Zufahrt zur Großen Straße, künftig Studierende und Gäste ihre Autos parken können.

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