Fußall-Landesliga TSV Ottersberg bleibt die dritte Partie in Folge ungeschlagen

Der TSV Ottersberg hat Saisonpunkt Nummer sieben eingesammelt. Beim ASC Cranz-Estebrügge spielte die Elf von Mike Barten 2:2. Die Gäste hätten aber auch mehr Zähler mit an die Wümme bringen können.
05.09.2021, 18:05
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
TSV Ottersberg bleibt die dritte Partie in Folge ungeschlagen
Von Florian Cordes

Seine kleine Serie hat der TSV Ottersberg ausgebaut. Die Landesliga-Fußballer traten am vierten Spieltag beim ASC Cranz-Estebrügge an und brachten immerhin einen Punkt mit nach Hause. Das Spiel endete 2:2. Zur Pause hatten die Gäste mit 2:1 geführt. Durch das Unentschieden sind die Ottersberger seit nunmehr drei Spielen unbesiegt.

In Jork hätte die Elf von TSV-Trainer Mike Barten aber auch durchaus mehr als den einen Zähler holen können. Denn sie verspielte gegen den ASC Cranz-Estebrügge, der wegen eines Corona-Falls in der Mannschaft zuletzt zwei Wochen aussetzen musste, eine 2:0-Führung. Aus diesem Grund seien seine Jungs nach dem Spiel durchaus geknickt gewesen, sagte Barten: "Und auch ich bin enttäuscht. Ein Zähler ist sicher auch nicht schlecht. Leider passiert es uns immer wieder, dass wir nach einem Gegentor komplett einknicken."

Dies geschah nun auch gegen den ASC. Nach einem guten Auftakt der Wümmekicker, inklusive zweier Treffer – Marcel Brendel (11.) und Jannik Tölle (36.) stellten für den TSV auf 2:0 – habe seine Elf das Selbstvertrauen und die Kontrolle verloren. "Zuvor haben wir den Ball und Gegner laufen lassen und zwei tolle Tore geschossen", schilderte Mike Barten. Ab Minute 40 war die Sicherheit jedoch verschwunden. Und auch die 2:0-Führung war kurz darauf Geschichte: Jonas Schliecker verkürzte in der 43. Minute. "Danach hatten wir keinen Zugriff und durften froh sein, dass wir mit dem 2:1 in die Pause gegangen sind", meinte Barten.

Er sagte in der Kabine seinem Team, dass es an die Anfangsphase anknüpfen müsse, allerdings sollte dies nicht gelingen. Barten: "Wir waren zu sehr mit anderen Dingen, mit Kleinigkeiten beschäftigt. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen sollte." Das 2:2 sollte schließlich fallen – sehr spät. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf Sören Hüttmann zum 2:2. Görkem Colak stand zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Platz. Der TSV-Spieler sah in der 84. Minute wegen Beleidigung die Rote Karte.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+