Fußball-Landesliga

Unzufriedenheit beim TSV Ottersberg trotz Remis

Der TSV Ottersberg hat beim ASC Cranz-Estebrügge einen 1:3-Rückstand aufgeholt. Trotzdem herrschte bei den Wümmekickern keineswegs Zufriedenheit.
13.09.2020, 17:01
Lesedauer: 1 Min
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Von Florian Kastens
Unzufriedenheit beim TSV Ottersberg trotz Remis

Egzon Prcani leitete die Ottersberger Aufholjagd mit seinem Treffer ein. Zu einem Dreier sollte es aber nicht mehr reichen.

Björn Hake

Einen Punkt gewonnen oder doch eher zwei Punkte verloren? Jan Fitschen, Trainer des TSV Ottersberg, fiel es nach Spielschluss der Landesliga-Partie beim ASC Cranz-Estebrügge schwer, das 3:3 (1:2) einzuordnen: „Wir liegen 1:3 zurück. Von daher kann ich sagen, die Moral hat gestimmt und wir nehmen immerhin noch einen Punkt mit. Aber im Grunde haben wir höhere Ansprüche an uns selbst. Zu diesem Rückstand hätte es gar nicht kommen müssen.“ Er ärgerte sich vor allem über drei Gegentore, die alle nach dem gleichen Muster fielen. So schon beim frühen Rückstand zum 0:1, als nach einem Ballverlust im Mittelfeld die Tiefenstaffelung fehlte und Torschütze Timo Knitsch TSV-Keeper Leon Seeger überwand (8.).

Die Gäste taten sich weiterhin schwer, kamen dann aber mit dem ersten konstruktiven Angriff zum Ausgleich, als Bastian Falldorf erfolgreich abschloss (46.). Mit dem Halbzeitpfiff gelang den Platzherren die erneute Führung. Sie schalteten gegen abermals schlecht gestaffelte Ottersberger schnell um und nahmen eine 2:1-Führung mit in den zweiten Spielabschnitt, dem sie dann sogar den Treffer zum 3:1 folgen ließen (59.). „Unsere Rückwärtsbewegung war heute einfach schlecht. Da haben wir als gesamte Mannschaft nicht gut ausgesehen“, kritisierte Jan Fitschen. Zu allem Überfluss setzte Kapitän Dominik Rosenbrock dann auch noch einen Strafstoß über das Tor.

Das Signal zur Wende gab Egzon Prcani, der einen Abstauber im Tor unterbrachte, nachdem zuvor Firat Karaca am Torhüter scheiterte (67.). Besser machte es Karaca in der 83. Minute, als er das Tor zum 3:3-Ausgleich erzielte. „Anschließend hatten wir noch einige Kopfballgelegenheiten und weitere Halbchancen, aber das wäre vielleicht auch zu viel des Guten gewesen, wenn wir die Partie komplett gedreht hätten. Denn man muss schon klar sagen, dass man bei den Kontern der Gastgeber stets Angst haben musste, dass sie wieder zuschlagen“, erklärte Jan Fitschen.

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